Das Wachsmodell des Mops-Soli Foto: Stantscheff

Witzige Idee zur Finanzierung des Mops-Ersatzes auf der Loriot-Säule von Peter Stantscheff aus Wiernsheim: Der Kunst- und Feingießer hat einen „Mops Soli“ angefertigt.

Witzige Idee zur Finanzierung des Mops-Ersatzes auf der Loriot-Säule von Peter Stantscheff aus Wiernsheim: Der Kunst- und Feingießer hat einen „Mops Soli“ angefertigt.

Stuttgart - Mit Freude schlagen wir eine weitere Seite in der unglaublichen Geschichte vom verschwundenen Mops auf der Loriot-Säule am Stuttgarter Eugensplatz auf. Gewidmet ist sie Peter Stantscheff aus Wiernsheim, im (seltenen) Hauptberuf Kunst- und Feingießer.

Extra für die Stuttgarter Nachrichten hat er einen „Mops Soli“ entworfen, um zur Finanzierung eines Bronze-Mopses durch den Bildhauer Uli Gsell beizutragen. Die Kosten betragen 6000 Euro; fast 4000 Euro an Spenden sind bereits zusammen.

Lassen wir Peter Stantscheff selbst zu Wort kommen: „Ich möchte gerne einen Beitrag zur Rückkehr des Mopses auf die Loriot-Säule leisten und schlage vor, einen Solidaritätsbeitrag einzuführen, und zwar den ,Mops Soli‘. Dazu habe ich eine eigene Münze modelliert.

Auf der Vorderseite ist das Lieblingstier des großen Humoristen zu sehen sowie der Schriftzug ,Mops Soli‘. Die Rückseite zeigt ein Plüschsofa, auf dem ein kleiner Mops sitzt, der auf den Schriftzug ,gemopster Mops‘ blickt und ansonsten der Dinge harrt, die da kommen werden.

Ich habe diese Medaille eins zu eins in Bienenwachs modelliert. Wenn man bedenkt, dass der Kopfdurchmesser des Mopses auf dem Sofa nur fünf Millimeter beträgt, so war dies eine echte Herausforderung. Zwei Wochen habe ich jeden Abend bis spät in die Nacht an dem Entwurf getüftelt und das Originalwachsmodell dann in Bronze gegossen. Anschließend habe ich eine Gummiform für die Serienfertigung vorbereitet. Die Medaillen werden aus hochwertigem Zinn gefertigt, Altsilberfarben patiniert und von Hand gebürstet sowie schutzlackiert.

Der Stückpreis beträgt 15 Euro. Von jeder verkauften Medaille gehen fünf Euro als ,Mops Soli‘ auf das Spendenkonto der Stuttgarter Volksbank des Förderkreises Bildender Künstler Württemberg. Selbstverständlich habe ich bei dieser Edition nur die reinen Herstellungskosten berücksichtigt. In den nächsten Tagen kann die Mops-Medaille in meinem Atelier bestellt werden: info@atelier-pegasys.de

Natürlich würde ich mich auch über Verkaufsstellen in Stuttgart freuen. Aus diesem Grund werde ich dem Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn den ersten ,Mops Soli‘ schicken.“ Unser Kommentar dazu: Grandios!

Mops-Freunde können übrigens auch direkt spenden – an den Förderkreis Bildender Künstler Württemberg. Konto: 232225001, BLZ 600 901 00. Stichwort: Mops. Spendenbescheinigungen gibt es beim Förderkreis ab 100 Euro. Willkommen sind auch kleine Beträge.

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