Goldig: ein Kunststoff-Mops des Künstlers Ottmar Hörl. Foto: Leif Piechowski

Die Zahl der Befürworter eines Mops-Ersatzes auf der Loriot-Säule am Eugensplatz wächst – ebenso wie die Spendensumme.

Stuttgart - Die Zahl der Befürworter eines Mops-Ersatzes auf der Loriot-Säule am Eugensplatz wächst – ebenso wie die Spendensumme. Zuletzt meldete sich die Stuttgarter Galeristin Dagmar K. Schill in unserer Redaktion und bot an, das Vorhaben mit 870 Euro zu unterstützen - „870, weil Loriot 87 Jahre alt geworden ist“. Es sei dringend notwendig, das derzeit mopslose Denkmal bald wieder von einem Mops zu bekrönen, meint die Galeriebesitzerin.

Damit erhöht sich die Summe der zugesagten Spenden auf 3170 Euro. Zuvor hatten bereits die Mops-Stadt Winnenden 300 Euro sowie das Eis-Bistro Pinguin am Eugensplatz und die benachbarte Werbeagentur Panama je 1000 Euro angeboten.

Uli Gsell, Schöpfer der Steinsäule, die am 12. November zu Ehren des 2011 verstorbenen Humoristen aufgestellt wurde, ist seinerseits bereit, dem Denkmal einen bronzenen und damit dauerhaften Mops-Aufsatz zu verpassen. Kosten: 6000 Euro.

Auch die Stifter der Kalksteinsäule, das Ehepaar Merz, steht dem vielfachen Wunsch nicht im Wege. „Das wäre das i-Tüpfelchen auf dem Denkmal“, sagte Volker Merz auf Anfrage amüsiert.

Als Mops-Sympathisantin gab sich überdies Karin Winkler zu erkennen. Die Leiterin des Eberhard-Ludwigs-Gymnasiums, welches Loriot alias Vicco von Bülow einst besuchte, fand den von Mitarbeitern des Stuttgarter Blogs Kessel.TV hinzugefügten goldenen Stein-Mops höchst passend. Bekanntlich ist dieser mittlerweile spurlos verschwunden. Karin Winkler wirbt für einen adäquaten Ersatz: „Auf die Loriot-Säule gehört ein Mops.“ So sehen das mehrheitlich auch die Teilnehmer unserer Online-Umfrage: 55 Prozent stimmten bis Sonntagabend für eine Mops-Rückkehr, nur neun Prozent sind dagegen.

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