Mitglieder der Lokführergewerkschaft GDL streiken wieder - hier im Hauptbahnhof in Halberstadt im Landkreis Harz. Foto: dpa

Angekündigter Streik der Gewerkschaft GDL führt in Ba-Wü zu Verspätungen und Zugausfällen.

Karlsruhe - Ein Streik der Lokführergewerkschaft GDL hat am Donnerstag in Baden-Württemberg erneut zu Verspätungen und Zugausfällen geführt. Betroffen waren auch dieses Mal die Verbindungen der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft AVG.

Von der Linie 1 und 11 zwischen Karlsruhe und Bad Herrenalb fuhren nach Angaben einer AVG-Sprecherin am frühen Morgen nur noch ein Fünftel der Züge. Bei den anderen Stadtbahnlinien, die Karlsruhe mit dem Umland verbinden, fielen rund die Hälfte der Verbindungen aus.

Streik begann um 3 Uhr

Der Streik, der um3 Uhr begann, soll bis am Samstag um 2 Uhr dauern. Die GDL will damit ihrer Forderung nach einheitlicher Bezahlung für alle 26.000 Lokführer in Deutschland Nachdruck verleihen. Nicht betroffen von dem Streik waren Züge der Deutschen Bahn und die Straßenbahnen der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK).

Mit der Deutschen Bahn AG verhandelt die Gewerkschaft derzeit, daher gibt es nur bei den Bahn-Konkurrenten Streiks.