Diese Kinderzeichnung befand sich in der Flasche. Foto: Stadt Lörrach

Ein Mädchen namens Angelina hat vor knapp 20 Jahren eine Flaschenpost ins Mittelmeer geworfen. Nun wurde der Lörracherin das Fundstück übergeben.

Lörrach/Herrenberg - Die Suche der Stadt Lörrach nach der Absenderin einer 19 Jahre alten Flaschenpost ist beendet. Am Mittwochmorgen hat sich die gesuchte Angelina telefonisch bei der Stadtverwaltung gemeldet, wie die Sprecherin Yvonne Antoni mitteilte. Die Gesuchte habe den Inhalt ihrer Flaschenpost im Suchaufruf der Stadt Lörrach auf Facebook erkannt. „Wir freuen uns, dass wir ihr ihre Zeichnung zurückgeben können“, sagte Antoni. Allerdings wolle die Frau anonym bleiben. Einen Nachweis, dass sie die tatsächliche Absenderin ist, gebe es nicht, sagte Antoni. „Sie hat es uns aber sehr glaubhaft bestätigt.“

Flaschenpost 1998 auf Elba ins Meer geworfen

Die Anruferin will diejenige sein, die 1998 als Kind die Papiere beim Urlaub auf der italienischen Insel Elba in eine Flasche gesteckt hat. „1998 Angelina aus Lörrach“ steht darauf. Und: „Elba am 7.7. in das Meer geworfen worden.“ Zuvor war die Facebook-Suche mehrere Tage lang erfolglos geblieben. Der Aufruf wurde nach Angaben der Stadt fast 1500 mal geteilt und von mehr als 100 000 Personen gesehen.

Ein 59-jähriger Mann aus Herrenberg (Kreis Böblingen) hatte die unversehrte Flaschenpost im Mai 2016 an einem Strand der neben Elba gelegenen Insel Korsika gefunden. Er bat die Stadt Lörrach um Hilfe bei der Suche nach der Absenderin, der er die Post nach so vielen Jahren unbedingt zurückgeben wollte.

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