Das nächste große Ereignis, zu dem gerne Blumen verschenkt werden, steht bereits vor der Tür: der Muttertag am 10. Mai. Foto: Shutterstock/ UfaBizPhoto

Einzelhändler, die besonders auf das saisonale Geschäft angewiesen sind, dürfen nach Shutdown-Lockerungen auf gute Umsätze zum Muttertag und bezüglich des guten Wetters hoffen.

Tulpen, Rosen, Vergissmeinnicht – eilig wird ausgeladen und in den Verkaufsraum getragen. Seit kurzem ist klar, dass die Bundesregierung in der Corona-Krise grünes Licht gegeben hat, für die Öffnung aller Geschäfte, die nicht größer sind als 800 Quadratmeter. Der Startschuss dazu ist am 20. April. Da heißt es flugs alles bereitmachen, für den hoffentlich großen Ansturm. Denn der Beschluss kam für Läden, die auf saisonale Umsatzspitzen angewiesen sind, gerade noch rechtzeitig.

Der Muttertag steht vor der Tür

Ostern ist zwar vorbei, doch das nächste große Ereignis, zu dem gerne Blumen verschenkt werden, steht bereits vor der Tür: der Muttertag am 10. Mai. Auch wenn viele die Mama, die oft auch schon Großmutter ist, nicht persönlich sehen können, ist solch ein vor die Tür gestellter „Wir-denken-an-dich-Gruß“ ein Nähestifter in Zeiten des Abstands. Selbst wenn das per Blumenversandhandel einfacher gehen würde, persönlicher ist es keinesfalls. Zudem brauchen gerade Einzelhändler vor Ort nach Zeiten großer Umsatzeinbußen verstärkt den Zuspruch und die Unterstützung.

Individuelle Geschenke und Beratung großes Plus des Einzelhandels

Bei individuellen Geschenken muss das Internet ohnehin meist passen. Etwa bei der Schokolade, der selbst gemachten Marmelade oder dem Crémelikör, den es nur im kleinen Geschenkeladen ein paar Straßen weiter gibt.

Auch der nach eigenem Entwurf angefertigte Ring mit ganz persönlicher Gravur wird vom Juwelier mit angegliederter Goldschmiedewerkstatt nach persönlicher Rücksprache im Laden genau so, wie es sich die Beschenkte immer erträumt hat.

Für Sportbegeisterte Mamas findet sich der passende Laufschuh, der nicht mehr für Blasen, sondern für unbeschwertes Trainingsvergnügen sorgt, im Sportgeschäft vor Ort. Das Trikot, das hier gekauft wird, zwickt und zwackt nicht mehr, sondern sorgt für Bewegungsfreiheit und lässt die Haut atmen.

Da Fahrrad fahren in Zeiten von Corona nicht nur erlaubt, sondern von Medizinern zur Stärkung des Immunsystems gar empfohlen wird, ließe ein neues Bike so manches Mutterherz höherschlagen. Was wiederum den Kreislauf anregt. Beraten lassen dazu, welches Fahrrad am besten zu einem passt, das geht künftig wieder persönlich im Fachgeschäft.

Dass sich Frau im Allgemeinen über ein neues Paar Schuhe im Schrank freuen würde, ist kein Geheimnis. Mütter im Besonderen machen da sicher keine Ausnahme. Ein schickes Paar Sommersandalen kann nun wieder im hiesigen Fachgeschäft ausgesucht werden.

Schenken macht Freude. Erst recht, wenn es mit einem kleinen Einkaufsbummel in der Frühlingssonne verbunden werden kann. Dass bei aller Euphorie die gebotene Vorsicht walten, Hygiene sowie Abstand in und vor den Geschäften eingehalten werden muss, versteht sich von selbst.

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