Sieger Felix Loch (Mitte) jubelt am Samstag in Altenberg während des Rennrodel-Weltcups nach dem zweiten Lauf der Herren Einzel-Konkurrenz über seinen Sieg vor seinen Landsleuten Johannes Ludwig (links) und Andi Langenhan. Foto: dpa-Zentralbild

Olympia-Champion bleibt der Beste. Dank eines Erfolges am Samstag in Altenberg krönte sich der 25-Jährige schon im drittletzten Rennen als Sieger des Gesamtweltcups.

Altenberg - Felix Loch bleibt der beste Rodler im Weltcup. Dank eines Erfolges am Samstag in Altenberg krönte sich der 25-Jährige schon im drittletzten Rennen als Sieger des Gesamtweltcups. Der Olympia-Champion sicherte sich im vierten Winter nacheinander den großen Kristallpokal und ist damit hinter den jeweils zehnmal erfolgreichen Armin Zöggeler aus Südtirol und Markus Prock aus Österreich der alleinige Dritte in der ewigen Bestenliste.

Auf der schwierigen Bahn im Osterzgebirge verwies Loch seine beiden Teamkollegen Johannes Ludwig und Andi Langenhan auf die Plätze. Der Berchtesgadener konnte auf der Bahn, auf der er im Dezember 2009 seinen ersten Weltcupsieg gefeiert hatte, zum fünften Mal jubeln. Insgesamt steht Loch nun bei 24 ersten Plätze im Weltcup.

In der Gesamtwertung rangiert er 266 Zähler vor Langenhan - das ist im verbleibenden Sprint-Wettkampf am Sonntag (12.45 Uhr) und beim Saisonfinale in Sotschi nicht mehr aufzuholen. Am Sonntag (10 Uhr) kann auch Natalie Geisenberger den Gesamtweltcup perfekt machen.

Vor Loch hatten die Doppelsitzer für einen deutschen Doppelerfolg gesorgt. Die Weltmeister Tobias Wendl und Tobias Arlt setzten sich vor den Weltcup-Gesamtführenden Toni Eggert und Sascha Benecken durch und verkürzten den Rückstand im Klassement auf 40 Punkte. Ihren Gesamttriumph aus dem Vorjahr können die Bayern aus eigener Kraft aber nicht mehr verteidigen - wenn Eggert/Benecken zweimal Zweite werden, ist ihnen der Gesamtweltcup nicht mehr zu nehmen.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: