Wenn Ex-VfB-Profi Sami Khedira zu seinem Spiel des Jahres ruft, kommen sie alle: Bundestrainer Jogi Löw (links) trat gegen Mario Gomez an und machte zwei Tore. Foto: Bongarts

Sami Khedira rief - und zahlreiche Fußball-Größen kamen. Darunter Ex-VfB-Profi Cacau, Lukas Podolski, Mario Gomez und der Bundestrainer Jogi Löw. Am Sonntag wurde das "Spiel des Jahres" im Gazi-Stadion auf der Waldau zum regelrechten Torfestival - am Ende gewannen Sami’s Allstars 9:8.

Stuttgart - Kurz vor dem Abschied in die Sommerpause hat sich Joachim Löw selbst als falsche Neun ausprobiert. Beim Benefizspiel von Sami Khedira in Stuttgart wuselte der Fußball-Bundestrainer am Sonntag in bester Mario-Götze- oder Mesut-Özil-Manier als hängende Spitze über den Platz - und hatte wie seine Schützlinge in der Nationalmannschaft zunächst so seine Probleme mit der Chancenverwertung.

Als Löw nach ersten verpassten Gelegenheiten schließlich zum zwischenzeitlichen 3:5 traf, war der Jubel beim "Spiel des Jahres" auf den Rängen groß. Schon bei seiner Einwechslung für Fredi Bobic feierten die Zuschauer den Weltmeister-Coach mit Applaus und Sprechchören. Nach dem Seitenwechsel gelang Löw per Elfmeter sogar noch ein zweites Tor.

Khedira: Vielen Dank an alle, die gekommen sind

Am Tag nach dem 7:0 im EM-Qualifikationsspiel gegen Gibraltar war der Bundestrainer wie viele andere Stars einer Einladung von Sami Khedira gefolgt. Auch WM-Rekordtorschütze Miroslav Klose, die Weltmeister Jerome Boateng, Lukas Podolski, Julian Draxler und DFB-Manager Oliver Bierhoff kickten in gemischten Teams mit ausgewählten B-Jugendlichen aus der Region Stuttgart für den guten Zweck.

Khedira, der zukünftig für Juventus Turin spielt und einst beim VfB Stuttgart Bundesliga-Profi wurde, sammelt mit seiner Stiftung Geld für benachteiligte Kinder und Jugendliche. „Das war ein überragendes Event. Vielen Dank an alle, die gekommen sind“, sagte Khedira. „Wir haben, glaube ich, alle Erwartungen übertroffen.“

Angeschlagener Luka Modric schreibt Autogramme

Auf die zuerst angekündigten Stars Didier Drogba, Andrea Pirlo und Michael Essien mussten die Zuschauer im frisch renovierten Stadion auf der Waldau zwar verzichten, aber der angeschlagene Real-Star Luka Modric kam, um zumindest Autogramme zu schreiben.

Das vom neuen BVB-Coach Thomas Tuchel und dem früheren Stuttgarter Trainer Jürgen Sundermann betreute Team Rot spielte beim 8:9 (5:3) gegen Team Weiß um Weltmeister Guido Buchwald am Ende sogar lange in Überzahl. Rapper Cro, in der Halbzeitpause noch für die Musik zuständig, spielte in der Schlussphase als zwölfter Mann mit - natürlich mit Pandamaske auf dem Kopf.

 
 

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