Überall lauern Brandherde in der US-Gesellschaft: Reese Witherspoon (links) und Kerry Washington in der Serie „Little Fires everywhere“, die auf dem Roman „Kleine Feuer überall“ beruht. In unserer Bildergalerie stellen wir fünf Bücher zum Thema Rassismus vor, die Sie gelesen haben sollten. Foto: Hulu/Amazon

Es ist höchste Zeit, dem Rassismus als Geißel der Menschheit endlich ins Auge zu sehen. Dabei muss man nicht nur nach Amerika schauen, ein Blick in den Spiegel würde nicht schaden. Diese fünf Bücher zur aktuellen Debatte können dabei helfen.

Stuttgart - Bei den Richardsons brennt es. Und mit dem Zuhause der Musterfamilie geht das Bilderbuch-Amerika in Flammen auf. Wie es dazu kommen konnte, erzählt die Miniserie „Little Fires every­where“, die auf ­Celeste Ngs Bestseller „Kleine Feuer überall“ beruht.

Rassismus hat viele Gesichter

Wie in dem Roman geht es auch in dem Achtteiler, der jetzt bei Amazon Prime verfügbar ist, nicht um den Rassismus, der hässlich-brutal zuschlägt, sondern um den, der sich heimlich tief in die US-Gesellschaft und in den Alltag gefressen hat. Da sind zum Beispiel die weißen Privilegien, die sich dann offenbaren, wenn Elena (Reese Witherspoon, links) und Mia (Kerry Washington) ganz unterschiedlich reagieren, wenn ihre Kinder gemeinsam von der Polizei aufgegriffen werden – und sich einmal mehr zeigt: Die USA sind ein zerrissenes Land, überall lauern Brandherde.

In unserer Bildergalerie stellen wir fünf Bücher zum Thema vor, die Sie gelesen haben sollten.

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