Auf dicken, großen Reifen erklimmt Sandra Wörz jeden Berg. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Sandra Wörz radelt seit sie Sechs war und hat sich ein Mountainbike der Superklasse gegönnt.

Stuttgart - Steigungen schrecken Sandra Wörz nicht. Das liegt einerseits an ihrer Kondition, andererseits an ihrem Mountainbike Gran Canyon al SLX. Dafür hat die Projektleiterin beim Popbüro gespart und es sich vor einem Jahr gegönnt. „Ich fahre gerne Rad und genieße die Natur dabei“, verrät sie. Am Wochenende kommen deshalb ihr Rad und das ihres Freundes in den VW-Bus, und los geht es in die Berge. „Mindestens vier Stunden dauern unsere Radtouren schon“, erzählt sie. „Da kämpft man sich dann Ewigkeiten hoch, und in vier Minuten ist man wieder unten“, sagt sie lächelnd. Wie viele Gänge ihr Super-Rad hat, kann sie gar nicht sagen. „Ich schalte viel, aber rein intuitiv.“

Pokale im Kunstradfahren

Radfahren gehört für Sandra Wörz seit ihrer Kindheit zum Leben dazu: Mit sechs Jahren balancierte sie stehend auf Sattel und Lenker, riss – je nachdem – das Vorder- oder Hinterrad nach oben und holte so im Kunstradfahren Pokale und Auszeichnungen. Mit 14 stieg sie um auf BMX. „Wir haben in den Neckarvororten gewohnt, und ich bin mit dem BMX-Rad zu unseren Treffen vor Karstadt-Sport oder vor dem Landtag gefahren“, erinnert sie sich. Dort trafen sich die Cliquen von Freunden der kleinen Räder. „Heute geht der Trend zu großen Reifen“, sagt die Kennerin der Materie. Ihre Bergmaschine hat immerhin 29-Zoll-Räder. „Dieses Fahrrad passt für mich perfekt. Die Lenkung und die Bremsen sind genau richtig. Außerdem ist es so leicht, so dass ich es auch tragen kann, wenn der Weg nicht weitergeht“, schwärmt sie. Mit einer Einschränkung: Die Super-Radlerin fährt damit nicht in der Stadt, obwohl die Steigung zum Römerkastell, dem Sitz des Popbüros, für sie keine Herausforderung wäre. „Das Fahren in der Stadt ist nicht so schön“, sagt sie. „Aber ich fühle mit den Radfahrern in der Stadt mit.“

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