Das Lichterfest ist ein Fest für die ganze Familie. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

Am 8. Juli findet zum 67. Mal das Volkswagen Lichterfest auf im Höhenpark Killesberg statt, mit neuen Ideen und intensiven Zugangskontrollen.

Stuttgart - Einmal im Jahr erglüht die Halbhöhe des Stuttgarter Nordens im Lichtermeer: Am 8. Juli findet zum 67. Mal das Volkswagen-Lichterfest im Höhenpark Killesberg statt. „Es ist Tradition, aber das Fest ist auch familiärer und jünger“, sagt Andreas Kroll, Geschäftsführer der Veranstaltungsgesellschaft in.Stuttgart, auf der Pressekonferenz.

Kroll ergänzt: „Es gibt kein vergleichbares Open-Air-Event in dieser Dimension.“ Dieses zu erhalten und mit neuen Ideen weiterzuentwickeln, sei wichtig. Dafür brauche es treue Partner wie Volkswagen. Der Autokonzern ist im fünften Jahr an Bord des Lichterfests. Neu ist, dass die Bühne am Stangenwald zur Singer-Songwriter-Stage mutiert, auf der Nachwuchskünstler aus der Region spielen – in Kooperation mit Das Ding. Der junge SWR-Radiosender präsentiert im Tal der Rosen zudem drei Live-Acts. Insgesamt vier Bühnen soll es geben, auf denen Bands und DJs Rock, Pop, Soul, Blues oder Elektro-Klänge bieten. Am Lindenhain lautet etwa das Motto „Tanz im Park“ – an den Plattenspielern: Karotte. Auch die Lichterfest-Party des Radiosenders Die Neue 107.7 sowie die Party an der Sparda-Welt Freilichtbühne steigt wieder.

3250 Feuerwerkskörper gehen in die Luft

Die Kleinen können schon am Nachmittag aktiv werden, Zauberstäbe gestalten, Seifenblasenkünstler bewundern, auf Hüpfburgen oder einem Quadro-Bungee-Trampolin durch die Luft wirbeln. Auch die Zügle sind im Einsatz. Tazzelwurm, Blitzschwoab und Santa Maria drehen ihre Runden von 16 bis 20.30 Uhr.

Zum dritten Mal dabei ist der Kunsthandwerkermarkt Art im Park. „Für den Zauberwald hat unsere neue Projektleiterin Eva Berlin Neues entwickelt“, sagt Rolf Schneider, Abteilungsleiter Veranstaltungen der Stadt Stuttgart. „Es wird mystisch und zauberhaft!“ Dafür sorge unter anderem die Künstlergruppe Vagalume nach Einbruch der Dunkelheit.

Joachim Berner, mehrfacher Pyrotechnik-Weltmeister, hat sein Musikfeuerwerk ebenfalls neu geplant, bei dem 119 verschiedene Feuerwerksbilder am Nachthimmel erscheinen sollen, dafür 3250 Feuerwerkskörper und 450 Spezialeffekte in die Luft gehen. Gemäß den Wünschen von Besuchern baute er mehr Rock- und Popmusik in sein Programm ein sowie Filmmusik. John Miles’ „Music“ ist dabei, „Thunderstruck“ von AC/DC sowie „Sound of Silence“ in der Version von „Disturbed“, so Berner. „Und die Premiere eines Filmsongs!“

Sicherheitskonzept wurde überarbeitet

Überarbeitet ist zudem das Sicherheitskonzept. Abgestimmt mit Polizei und zuständigen Behörden werden die Zugangskontrollen intensiviert, so in.Stuttgart-Chef Kroll. „Das Ordnungspersonal wird an allen Eingängen Personen und Taschen kontrollieren.“ Auf Überholspuren gelangten jene, die keine oder Taschen in einer Größe von maximal DIN A4 hätten, indes zügiger auf das Gelände. Um dieses herum auf Parkplatzsuche zu gehen, davor warnte wiederum Schneider. „Wir haben so gut wie keine Parkplätze mehr. Wir bitten die Besucher, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen.“

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