Anjuli Knäsche gehörte selbst jahrelang zu den besten deutschen Stabhochspringerinnen. Jetzt will sie Talente in ihrer einstigen Sportart speziell fördern. Foto: Archiv Yavuz Dural

Die Cheftrainerin Anjuli Knäsche von der LG Leinfelden-Echterdingen will mit dem „BW-Stabi-Cup 2022“ künftig den Stabhochsprung-Nachwuchs fördern.

Leinfelden - Sie kommt aus dem Hochleistungssport, gehörte jahrelang zu den besten Stabhochspringerinnen in Deutschland und war dreimal nationale Meisterin in den Altersklassen U 23 und U 20 (zwei Mal). Ihr Name: Anjuli Knäsche. Seit 1. März vergangenen Jahres, nach ihrem Umzug aus dem hohen Norden auf die Filder, ist sie mit großem Engagement die neue Cheftrainerin derLG Leinfelden-Echterdingen.

 

Ein Testwettkampf stimmt die Trainerin positiv

Anjuli Knäsches besonderes Anliegen bei ihrer Arbeit ist die Förderung des Leichtathletik-Nachwuchses. So hat sie vor kurzem in der Leinfeldener Sporthalle mit den bei einer Stabhochsprung-Sichtung im vergangenen Sommer ausgewählten Kindern und Jugendlichen einen Test-Wettkampf im Stabhochsprung gemacht. „Die gezeigten Leistungen, verbunden mit der Begeisterung der Schülerinnen und Schüler, haben mich sehr optimistisch gestimmt“, sagt die Trainerin. So haben beispielsweise die erst zwölfjährige Ulrike Opitz und die 13-jährige Alina Fetzer auf Anhieb ihre persönliche Bestleistung auf jeweils 2,32 Meter gesteigert.

Suche nach Sponsoren für das Projekt ist gestartet

Diese erfolgreichen Debüts betrachtet Anjuli Knäsche als ein guten Startschuss für ein Vorhaben, das ihr sehr am Herzen liegt: die Initiierung des Talent-Förderprojekts „Baden-Württemberg-Stabi-Cup 2022“. Damit wolle sie die akrobatische Disziplin Stabhochsprung in der Region voranbringen – mit attraktiven Preisen als zusätzlichen Ansporn für alle Interessierten, sagt sie. Weil auch sie der Stabhochsprung seit vielen Jahren im positiven Sinne prägt, liege ihr viel daran, mit dieser neuen Wettkampfserie Talente zu entdecken und zu fördern und ihnen die Chance zu geben, genauso großartige Erfahrungen im Sport zu sammeln wie sie es selbst getan hat. „Ich hoffe auf eine gute Resonanz und dass sich Sponsoren finden, die mein Talent-Förderprojekt unterstützen“, sagte Knäsche, die bei den U-20-Weltmeisterschaften 2012 in Barcelona als Viertplatzierte eine Medaille nur knapp verpasst hatte. Bei den Olympischen Sommerspielen 2016 und den Heim-Europameisterschaften 2018 in Berlin stand sie jeweils als Ersatzspringerin im deutschen Aufgebot. Ihre persönliche Bestleistung steht bei 4,55 Metern.

Informationen: Wer mehr über das Förderprojekt „Baden-Württemberg-Stabi-Cup 2022“ wissen oder es finanziell unterstützen will, kann sich direkt mit Anjuli Knäsche unter aknaesche@lg-le.de in Verbindung setzen.