Diese Geschichte rührt auch die erfahrensten Weihnachtsmann zu Tränen. Foto: Facebook/Erik J. Schmitt-Matzen

Eric Schmitt-Matzen ist erfahrener Santa Claus-Darsteller. Eines Tages wird er an das Krankenbett eines fünfjährigen Jungen gerufen. Im Video erzählt er die berührende Weihnachtstragödie.

Knoxville - Mit einer herzzerreißenden Geschichte – veröffentlicht im Knoxville-News-Sentinel – ist ein Weihnachtsmann-Darsteller über Nacht zum Internet-Star geworden.

Eric Schmitt-Matzen aus Tennessee sieht aus wie ein Bilderbuch-Weihnachtsmann: Er ist über 1,80 Meter groß, bringt imposante 140 Kilogramm auf die Waage und trägt einen langen schneeweißen Rauschebart. Noch dazu wurde er an einem 6. Dezember geboren, dem Nikolaustag.

Rund 80 Mal pro Jahr zieht er die Hosenträger mit Weihnachtsmotiven an, schlüpft in das rote Kostüm und hört sich die Wünsche von Kindern an. Bis zu dem Tag, an dem er die Santa Claus-Mütze an den Nagel hängen will.

Als vor wenigen Wochen sein „Jingle Bells“-Klingelton erschallt, nimmt er ab. Am anderen Ende der Leitung ist eine befreundete Krankenschwester in einem Krankenhaus in der Nähe. Sie erzählt von einem todkranken Kind und seinem letzten Wunsch: einmal den Weihnachtsmann zu treffen. 15 Minuten später betritt Eric Schmitt-Matzen das Zimmer des fünfjährigen Jungen.

„Er sah aus, als würde er gleich einschlafen“, erinnert sich der 60-jährige Ingenieur mit Tränen in den Augen. Dennoch setzt er sich ans Bett des Kleinen und sagt zu ihm: „Ich habe gehört, du verpasst Weihnachten. Das geht auf gar keinen Fall, du bist doch meine Lieblingselfe.“

Er gibt dem Kleinen ein Geschenk, das der Junge mit seinen letzten Kräften öffnet. Strahlend nimmt er das Spielzeug in Empfang und vertraut sich dem Weihnachtsmann an: „Sie sagen, ich sterbe.“ Der antwortet darauf: „Wenn du dort bist, wohin du gehst, sag ihnen, dass du die wichtigste Elfe des Weihnachtsmannes bist und sie werden dich reinlassen.“ Der Junge umarmt ihn daraufhin und flüstert: „Weihnachtsmann, kannst du mir helfen?“ Noch bevor Eric Schmitt-Matzen antworten kann, schläft der Junge in seinen Armen für immer ein.

„Ich habe auf dem ganzen Weg nach Hause geweint“, erzählt der Santa-Claus-Darsteller ergriffen. Nach diesem einschneidenden Erlebnis habe er zunächst nicht mehr den Weihnachtsmann spielen wollen. Doch als er ein letztes Mal vor die Kinder tritt, erkennt er, dass er auch in Zukunft den Weihnachtsmann spielen will – für die Kinder und auch für sich selbst.

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