Für den Überblick und die Echtzeit-Überwachung benutzt die Polizei auf Großveranstaltungen wie dem Pferdemarkt auch Drohnen. Foto: Simon Granville

Die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei haben den Leonberger Pferdemarkt intensiv begleitet, wurden aber für Schlimmeres nicht gebraucht.

Poller, Zäune und große Fahrzeuge, die Zufahrtswege zur Umzugsstrecke versperren: Dass die Sicherheit auch im Ländle gerade großes Thema ist, war am Pferdemarktdienstag deutlich sichtbar. „Wir sind ja richtig gut beschützt hier“, kommentiert ein Besucher von außerhalb beim Anblick des großen Feuerwehraufgebots, das kurz vor dem Start des Umzugs um 14 Uhr am Neuköllner Platz Stellung bezogen hat.

 

In der Tat waren Feuerwehr und Polizei wie immer eng in die Veranstaltung miteingebunden. Und wie in den vergangenen Jahren auch wurden sie – zum Glück – selten gebraucht, zumindest für akute Notfälle. „Es war alles total entspannt“, sagt Wolfgang Zimmermann, Kommandant der Leonberger Feuerwehr, am Dienstagnachmittag. Nur ein paar wenige „ganz kleine Zwischenfällchen“ habe es gegeben – aus einem Fahrzeug ausgelaufenes Öl zum Beispiel. „Aber alles ohne Personenschaden.“ Ähnliches bestätigt auch das für Leonberg zuständige Polizeipräsidium Ludwigsburg: „Alles gut, alles ruhig“, sagt Pressesprecherin Yvonne Schächtele über den Ablauf des Pferdemarktdienstags. Sie hatte schon am Vormittag mit einem ruhigen Einsatz für die Kräfte von Polizei und Feuerwehr gerechnet.

Großer Faktor, da sind sich alle einig, war dabei auch: Das schlechte Wetter. 8000 Besucher waren laut Stadtverwaltung in diesem Jahr beim Umzug dabei, im Vergleich zum Vorjahr sind das weniger als die Hälfte. Damals waren es rund 22 000, bei entsprechend blauem Himmel. Weniger Besucher, das sagt auch Feuerwehrkommandant Zimmermann, würden eben auch einen entspannteren Ablauf bedeuten. Trotz allem, sagt Leila Fendrich, Sprecherin im Leonberger Rathaus, dass man zufrieden mit der 332. Ausgabe des Pferdemarkts sei. „Es ist alles gut gelaufen und gab keine nennenswerten Zwischenfälle.“