Nach dem Eklat zwischen Strohländle-Veranstalter Johannes Leichtle und Stadtwerke-Geschäftsführer Frank Mildenberger ist nun zumindest der Transport der Gäste in Leonberg gesichert.
Die erfreuliche Nachricht für die Besucherinnen und Besucher des Strohländles: Am vergangenen Samstag fuhr tatsächlich ein Shuttlebus vom Bahnhof über die Altstadt zum Leonberger Engelberg und wieder zurück. Und es kommt noch besser: Auch an den kommenden drei Wochenenden der Veranstaltungsreihe wird dies der Fall sein – auch wenn Veranstalter und Stadtwerke nach dem handfesten Eklat der zurückliegenden Tage nicht mehr miteinander gesprochen haben.
Lange war nicht klar: Fährt ein Shuttlebus?
„Die Stadtwerke haben bereits Ende Juli die Firma Kappus beauftragt, die Pendelfahrten durchzuführen und bezahlen vollständig diesen Service“, antwortet die städtische Pressesprecherin Leila Fendrich auf eine Anfrage unserer Zeitung. Denn bis kurz vor Beginn der Fahrten am vorigen Samstagnachmittag war für die Öffentlichkeit nicht klar, ob es den Busshuttle überhaupt geben wird.
In der Woche zuvor war es zwischen Strohländle-Veranstalter Johannes Leichtle und den Stadtwerken in Person von Geschäftsführer Frank Mildenberger zum Zerwürfnis gekommen. Ausgangspunkt war die Organisation des Busshuttle-Verkehrs an den Strohländle-Samstagen gewesen – und die Tatsache, dass es den am ersten Wochenende nicht gab. Zudem war freies Parken von 17 bis 24 Uhr in den Parkhäusern am Bahnhof und am Marktplatz angekündigt worden, doch es gab Knöllchen für einige Strohländlegäste. Die Stadtwerke erstatteten die Strafzettel jedoch kulanterweise.
Keine Kommunikation mehr seit der Eskalation des Streits
Leichtle bemängelte in der Vorbereitung das lange Fehlen einer Rückmeldung. Der neue Stadtwerke-Geschäftsführer Frank Mildenberger hingegen sprach Leichtle die Professionalität in der Organisation ab, dieser habe seinerseits Rückrufe und -fragen nicht beantwortet – worauf der Veranstalter mit rechtlichen Schritten drohte, schließlich die Zusammenarbeit mit den Stadtwerken für beendet erklärte und sich von jeglichen Aussagen Mildenbergers distanzierte.
„Zwischen Stadtwerken und Strohländle e.V. fand seither keine Kommunikation mehr statt“, gibt Leila Fendrich zur Causa zu Protokoll. Wenigstens scheint jedoch gesichert, dass die Menschen weiter zum Strohländle kommen. An diesem Samstag spielt ab 19.30 Uhr übrigens die Bon-Jovi-Tributeband Bounce.