Erich von Däniken will Foto: Veranstalter

Ufo-Spezialist Erich von Däniken erklärt am Freitag in der Stadthalle, warum die Menschheit einem riesigen Zoo gleichkommt.

Leonberg - Sind Ufos keine Hirngespinste, sondern Wirklichkeit? Stimmt es, dass ein oranges Objekt am 24. März 1967 die Raketenabschussbasis in Montana lahmlegte? Dass der Gouverneur von Arizona heute zugibt, die Öffentlichkeit über Ufos angelogen zu haben? Dass der Ex-Kommandant der französischen Luftwaffe, die „objektive Realität von undefinierbaren Flugobjekten“ eindeutig bestätigt?

Schon seit Jahrzehnten fasziniert Erich von Däniken mit seiner These, dass Außerirdische vor Ewigkeiten die Erde besucht und die Entwicklung der Menschheit maßgeblich geprägt hätten. Seither wird der Schweizer, der im April dieses Jahres 80 Jahre alt geworden ist, gleichermaßen verehrt wie angefeindet. Am Freitag um 20 Uhr wird er in der Stadthalle seine neuesten Thesen vorstellen.

Erich von Däniken erklärt die „Pan-Spermia-Theorie“, nach der es im Universum von fantastischen Lebensformen wimmeln mag, auch von menschenähnlichen. „Vor langer Zeit“, so behauptet der Autor, „schufen uns jene Lebensformen nach ihrem Ebenbild. Wir sind Ableger eines anderen Systems. Es scheint, als ob jene Fremden den Planeten Erde erneut beobachten, ohne uns zu schockieren.“

Däniken erläutert die „Zoo-Hypothese“ des amerikanischen Professors James Deardorff: „Wir werden beobachtet, aber es wird nicht drastisch eingegriffen. Wie Zoo-Wächter halten sich die Fremden zurück.“

Der Ufo-Experte geht auf die Himmelfahrt biblischer Gestalten ein, zum Beispiel Abraham: „Doch jener Himmel war nicht der Ort der Glückseligkeit, sondern ein Raumschiff“, behauptet Däniken. „Im Pseudo-Himmel wurden unsere Vorfahren unterwiesen und unversehrt auf die Erde zurückgebracht.“

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