Ab Freitag geht der Ausstand weiter, wohl bis zum nächsten Donnerstag. Foto: dpa

Ab Freitag geht der Ausstand in Leonberg weiter, wohl bis zum nächsten Donnerstag. In Leonberg sind fünf von neun städtischen Einrichtungen betroffen, in denen es nur eine Notbetreuung geben wird. Nicht gestreikt wird in kirchlichen und freien Kitas.

Leonberg - Für Leonberger Eltern sind das derzeit keine guten Nachrichten: Die Erzieher verlängern ihren Streik in fünf städtischen Einrichtungen von Freitag an bis voraussichtlich nächsten Donnerstag, 21. Mai. Das teilte die Stadtverwaltung mit. Notgruppen werden diesmal einheitlich von 7.30 bis 15 Uhr angeboten.

Gestreikt wird etwa im Kinderhaus Spitalhof, betroffen ist auch der Hort. Eine Notbetreuung gibt es hier nur für Kinder von berufstätigen Eltern. Ebenso im Martha-Johanna-Haus. Hier sind Krippe, Kindergarten und Hort betroffen. Die Kinder des Halden-Kindergartens, der derzeit im Haus am Stadtpark untergebracht ist, werden alle betreut, aber nur zu den eingeschränkten Öffnungszeiten. Im Kinderhaus Stadtpark selbst werden unter Dreijährige zu den regulären Öffnungszeiten betreut. Notgruppen gibt es für Kinder der Ganztagsbetreuung zwischen drei und sechs Jahren. Im Warmbronner Kinderhaus gibt es nur Notgruppen, außerdem ist der Hort während des Streiks geschlossen.

Es gibt auch städtische Einrichtungen, in denen nicht gestreikt wird. Dazu gehören der Clara-Grunwald-Kindergarten und das Kinderhaus Ezach sowie der Kindergarten Mammutzahn und das Kinderhaus Kunterbunt in Höfingen. Ebenfalls nicht betroffen sind die Kitas in kirchlicher oder freier Trägerschaft. Weitere Informationen im Internet auf www.leonberg.de.

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