Auf viele Gäste hoffen die Mitarbeiter des Samariterstifts beim White Dinner. Foto: ap

Das Samariterstift lädt am Samstag von 17 Uhr an zum White Dinner ein . Beim gemütlichen Picknick sollen sich Bewohner und Leonberger näher kommen. Da es am Samstag trocken bleiben soll, kann die Veranstaltung unter freiem Himmel wie geplant stattfinden, erklärt Hausleiterin Irmgard Vogel im Interview.

Leonberg - Der Samstagabend wird trocken – da ist sich sogar ein Fernseh-Wetterfrosch sicher. Beste Voraussetzungen also, dass das White Dinner am Samstag im Hof des Samariterstifts stattfinden kann. Von 17 Uhr an sind alle eingeladen, gemeinsam zu picknicken – in Weiß. Die Leiterin des Samariterstifts, Irmgard Vogel, hofft auf rege Beteiligung der Leonberger.

Frau Vogel, das White Dinner wird definitiv am Samstagabend stattfinden?
Ja, wird es. Wir sind so froh, dass das Wetter jetzt endlich besser ist. Das hatte die ganze Woche über ja anders ausgesehen. Aber um ganz sicher zu gehen, habe ich sogar einem Wetterfrosch geschrieben.
Einem Wetterfrosch?
Ja, Donald Bäcker vom ARD-Morgenmagazin. Er hat sogar geantwortet.
Was hat er denn geschrieben?
(liest vor) „Aus heutiger Sicht ist alles gut. Schauerneigung extrem gering, heiter, teils wolkig und trocken bei Höchstwerten um 23/24 Grad.“ Es wird zwar nicht so warm. Aber abends dürften wir noch so um die 20 Grad haben. Aber vor allem soll es trocken bleiben.
Sie hatten die Wahl, es an diesem Samstag zu veranstalten oder es auf den nächsten zu verschieben.
Genau, aber da sind die Aussichten nicht viel besser.
Auf was dürfen sich die Leute denn freuen?
Wir werden in unserem Hof Tische und Bänke aufstellen. Es muss also keiner Klapptische und Stühle selbst mitbringen. Dazu gibt es weiße Papiertischdecken. Wer welche aus Stoff möchte, kann diese gern selbst mitbringen. Für unsere Bewohner werden wir kochen. Außerdem haben wir ein Duo FL² engagiert, das Keyboard und Saxofon spielt.
Was sollen die Gäste noch mitbringen?
Das, was sie essen und trinken möchten. Natürlich auch für sich Geschirr, Besteck und Gläser. Vielleicht ganz klassisch im Picknickkorb. Wer mag, kann auch ein paar Teelichte, das gibt eine schöne Stimmung.
Und natürlich weiße Kleidung.
Ja. Aber die Kleiderordnung soll kein Hindernis sein. Es muss nicht alles in Weiß sein, aber die Farbe sollte schon dominieren.
Wie sind Sie auf die Idee gekommen mit dem Dinner in Weiß?
Das ist schon ein Experiment, in Leonberg gab es so was bisher noch gar nicht. Die Idee des weißen Dinners stammt aus Paris und lebt davon, dass man sich ganz unkompliziert trifft. Uns ist es auch ein Anliegen, Hemmschwellen abzubauen, die vielleicht gegenüber einem Pflegeheim existieren. Beim White Dinner können die Leute ältere Menschen treffen, die gern Spaß haben und was erleben wollen. Und unser Gelände bietet sich prima für eine solche Veranstaltung an. Hier können die Menschen aus der Nachbarschaft zusammen kommen, gemeinsam essen und feiern. Wir hoffen, dass ganz viele Leute aus der Nachbarschaft kommen, aber auch aus der ganzen Stadt.
Obwohl noch Sommerferien sind?
Wir wissen, dass viele noch im Urlaub sind. Aber wir sind mit dem White Dinner auch an einen gewissen Zeitraum gebunden. Es soll noch möglichst warm sein, aber es wird wohl auch schon früh dämmrig werden.
Mit wie vielen Menschen rechnen sie morgen?
Wir planen mit etwa 100 Bewohnern unseres Pflegeheims und aus dem Senioren wohnen. Wir haben 220 Wunderkerzen gekauft, die wir an die Gäste verteilen wollen.
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