Lena Meyer-Landrut oder die Temperaturen haben ein paar Fans im Wizemann an den Rand gebracht. Foto: Michael Latz

Lena Meyer-Landrut hat im Wizemann ihr meist junges Publikum sofort mitgerissen. Einige Wartende waren da aber schon weggesackt.

Stuttgart - Für manche Fans endet das Konzert von Lena Meyer-Landrut am Freitagabend im Wizemann, noch ehe die einst von Stefan Raab entdeckte Sängerin die Bühne betreten hat. In der Pause nach dem Auftritt von Lenas Support Danyiom kippen gleich mehrere junge Besucherinnen um. Die Vorfreude auf Lena war vielleicht zuviel, die schwüle Hitze im Saal hat ein übriges getan.

Lena betritt Punkt acht Uhr die Bühne, im Gepäck vier Musiker an Gitarre, Bass, Keyboards und Drums. Viele Sounds kommen aber aus der Konserve. Dazu bereichern zwei Sängerinnen und zwei Tänzerinnen das Bühnengeschehen. Ohne Umschweife steigt Lena in die ersten drei Songs ein und reißt das größtenteils weibliche, sehr junge Publikum von Minute eins an mit.

Jeder singt mit

In oft persönlichen Ansprachen thematisiert sie Verletzungen, die sie in ihrer bisherigen Karriere erlitten hat, und betont, wie wichtig es sei, sich selbst treu zu bleiben. Einen Höhepunkt erlebt das Publikum in der ausverkauften, an den Rändern aber locker besetzten Halle, als Lena mitsamt der Band durch den Zuschauerraum wandert, um ihren Fans ganz nahe zu kommen.

Der Sound ist perfekt abgemischt, jede Note sitzt, ein Konzert in Studioqualität. Unter den Zugaben ist auch das Stück, mit dem für Lena alles begann: Bei „Satellite“ singt wirklich jeder mit. Unsere Langkritik folgt.

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