Der Andrang zum Auftakt der Leipziger Buchmesse ist groß. Für das Branchentreffen im nächsten Jahr wird schon geworben. Foto: dpa

Das Wetter und die Stimmung sind perfekt: Beim Auftakt des wichtigsten Frühjahrstreffen der Branche zeigen mehr als 2200 Aussteller aus 42 Ländern ihre Neuerscheinungen.

Leipzig - Die Leipziger Buchmesse ist am Donnerstag unter großem Publikumsinteresse angelaufen. Bei strahlendem Sonnenschein warteten viele Literaturfreunde schon vor Öffnung der Hallen auf dem Leipziger Messegelände. Bei dem wichtigsten Frühjahrstreffen der Branche stellen mehr als 2200 Aussteller aus 42 Ländern bis zum Sonntag ihr neues Programm vor.

Höhepunkt des ersten Tages ist die Verleihung des mit insgesamt 60 000 Euro dotierten Leipziger Buchpreises. Er wird in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung vergeben.

Einen Programmschwerpunkt bildet dieses Jahr das Thema Flucht und Zuwanderung mit dem Forum „Europa 21 - Denk-Raum für die Gesellschaft von morgen“. Damit will die Buchmesse ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Vorurteile setzen.

Zahlreiche Autorinnen und Autoren werden zu Lesungen erwartet, darunter Nora Gomringer, Tilman Rammstedt, Christoph Hein, Karen Duve und Benjamin von Stuckrad-Barre. Zusammen mit dem begleitenden Lesefestival „Leipzig liest“ rechnen die Veranstalter bis zum Sonntag mit rund 250 000 Besuchern.

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