Teile der Verwaltungsspitze, Unternehmer sowie der Bauunternehmer schnitten in Leinfelden gemeinsam ein Band durch. Foto: Natalie Kanter

Schnipp, Schnapp, das Band ist ab: Mit einem symbolischen Akt wurde die neue Max-Lang-Straße für den Verkehr freigegeben.

Leinfelden - Bei schönstem Frühlingswetter zählte Baubürgermeisterin Eva Noller am Freitagmittag, 7. April, langsam bis auf drei. Dann fiel das in den Stadtfarben blau-gelb gehaltene Flatterband zu Boden. Sieben Scheren, geführt von Bauunternehmer Gerhard Schwenk, den Unternehmern Stefan Euchner, Daniel Ludin und Carlheinz Weitmann, sowie dem Bundestagsabgeordneten Michael Hennrich, der Ersten Bürgermeisterin und ihrem Kollegen Carl-Gustav Kalbfell haben das Band durchtrennt. Mit diesem symbolischen Akt war die verlegte Max-Lang-Straße in Leinfelden für den Verkehr freigegeben.

„Damit ist die erste, große Baumaßnahme im Sanierungsgebiet Westlich der Max-Lang-Straße abgeschlossen“, hatte Noller kurz zuvor gesagt. Bauarbeiter haben 530 Meter Straße für 1,8 Millionen Euro verlegt. Sie haben Platz für die Erweiterung des Gewerbegebiets geschaffen. Zudem sollen im Gebiet Schelmenäcker mehr als 200 Wohnungen – auch Sozialwohnungen – entstehen. Das neue Jugendhaus Areal und eine Kita werden gebaut, sowie die Stadtbahnlinie U5 weitergeführt.

Noller erinnert an „dramatische Grundstücksverhandlungen“. Mehr als einmal sei das Projekt „auf der Kippe gestanden“. Sie dankte den früheren Eigentümern ausdrücklich für ihre Bereitschaft, ihren Grund und Boden an die Stadt zu veräußern. Dank ging auch an die Mitarbeiter der Stadt und das beauftragte Bauunternehmen, die dazu beitragen, dass ein neues Stück Stadt entstehe.