In einem Wald wurde ein Toter gefunden – langsam klären sich die Umstände. Foto: 7aktuell/Adomat

Die Leiche eines Mannes in einem Waldstück unterhalb der Solitude hatte der Kripo manch Rätsel beschert – weil die Identität zunächst nicht geklärt werden konnte. Jetzt aber sind sich die Ermittler sicher, um wen es sich handelt.

Stuttgart - Der Tote in einem Waldstück an der Bergheimer Steige am Fuße der Solitude im Stuttgarter Westen ist nunmehr identifiziert. Bei dem zunächst unbekannten Mann, der am 6. Mai von Spaziergängerinnen abseits der Wege im Unterholz gefunden worden war, handelt es sich um einen 62-Jährigen aus den Niederlanden. Dies teilte die Staatsanwaltschaft Stuttgart auf Anfrage mit. „Die genaue Todesursache ist noch nicht geklärt“, sagt Staatsanwaltssprecher Jan Holzner, „aber es gibt keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.“ Weil die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen seien, könnten keine Angaben darüber gemacht werden, ob es sich um eine gesundheitliche Ursache, die Folgen eines Unfalls oder einen Suizid handelt. Ein Verbrechen liege jedenfalls nicht vor, so Holzner.

Der 62-Jährige hatte zuvor in Stuttgart einen silbergrauen Kia Ceed Kombi gemietet und war damit zu einem Waldparkplatz am Fuß der kurvenreichen Bergheimer Steige gefahren. Die Kripo hatte nach längeren zunächst erfolglosen Ermittlungen nach Zeugen gesucht, denen der Wagen oder der Mann am 6. Mai zwischen 14 und 18 Uhr aufgefallen waren – allerdings hielt sich die Zahl der Hinweise in Grenzen.

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