Der Fall hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt (Archivbild). Foto: dpa/Daniel Reinhardt

Dieser grausige Fall hatte 2017 für viel Aufsehen gesorgt: Drei Jahre nach dem Fund von Leichenteilen einer Prostituierten in Hamburg hat die Polizei jetzt möglicherweise eine neue Spur.

Hamburg - Drei Jahre nach dem Fund von Leichenteilen einer Prostituierten in Hamburg hat die Polizei möglicherweise eine neue Spur zum Täter. So hätten die Ermittler damals am Elbufer nicht nur die Leichenteile, sondern in der Nähe auch ein sehr großes dunkelblaues T-Shirt gefunden. „Fakt ist, dieses T-Shirt ist täterrelevant aufgrund der Opferspuren“, sagte der Leiter der Mordkommission, Girmay Araya, am Dienstag in Hamburg.

Auch eine männliche DNA sei darauf gefunden worden. Bislang konnte sie - trotz einer Reihenuntersuchung mit 60 Männern - allerdings niemandem zugeordnet werden. Die Ermittler erhoffen sich deshalb neue Hinweise aus der Bevölkerung. Seit dem ersten Leichenfund waren der Polizei zufolge rund 460 Hinweise eingegangen.

Der grausige Fall hatte 2017 für viel Aufsehen gesorgt: Die 48 Jahre alte Maria A. aus Äquatorialguinea arbeitete im Stadtteil St. Georg als Prostituierte namens Rosa. Anfang August 2017 war sie zuletzt gesehen worden. Nur zwei Tage später hatten Spaziergänger ein erstes Leichenteil im Stadtteil Rissen entdeckt. Es folgten weitere Funde an ganz verschiedenen Stellen in Hamburg. Die Orte lagen zum Teil mehr als 20 Kilometer voneinander entfernt.

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