Vorübergehend geschlossen: das Goldberg-Gymnasium Foto: factum/Archiv

Die Stadt hat das Goldberg-Gymnasium vorsorglich bis einschließlich Freitag, 20. März, geschlossen. Ein Lehrer ist mit dem Virus Covid-19 infiziert. Weil er in den Faschingsferien in einem Risikogebiet war, hat er seit Freitag, 6. März, keinen Unterricht mehr gegeben.

Sindelfingen - Die Stadt Sindelfingen hat das Goldberg-Gymnasium vorsorglich bis einschließlich Freitag, 20. März, geschlossen. „Hintergrund ist, dass sich eine Lehrkraft mit dem Corona-Virus infiziert hat“, heißt es in der Mitteilung der Verwaltung. Die betroffene Lehrkraft, die nicht wohnhaft in Sindelfingen ist, war aber bereits seit Freitag, 6. März, aufgrund einer Reise in ein Risikogebiet vorsorglich der Schule ferngeblieben. Nun fiel offenbar ein Corona-Test positiv aus. Mögliche Infektionsketten würden derzeit ermittelt, erklärt die Stadt.

Schutz der Bevölkerung hat Vorrang

„Der Schutz der Bevölkerung hat für uns die oberste Priorität, wir treffen daher alle Maßnahmen die in diesem Zusammenhang notwendig sind“, lässt der Oberbürgermeister Bernd Vöhringer erklären. „Wir haben daher als Krisenstab der Stadt in Abstimmung mit der Schulleitung entschieden das Goldberg-Gymnasium vorsorglich bis 20. März zu schließen.“ Das Goldberg-Gymnasium hat 24 Klassen mit etwa 560 Schülerinnen und Schülern sowie etwa 60 Lehrern.

„Es handelt sich bei der Schließung des Goldberg-Gymnasiums um eine vorsorgliche Maßnahme, da wir eine mögliche Weiterverbreitung der Infektion ausschließen möchten“, erklärt auch Veronika Knüppel, die Schulleiterin des Goldberg-Gymnasiums „Die betroffene Lehrkraft war sofort nach Bekanntwerden der Region als Risikogebiet der Schule ferngeblieben.“ Das Robert-Koch-Institut hat Südtirol am Freitag, 6. März, zum Risikogebiet erklärt. Daraufhin mussten alle Schüler und Lehrkräfte, die in den Faschingsferien dort Urlaub gemacht hatten, dem Unterricht fern bleiben.

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