Über ein Jahr konnten die Mieter eines Neu-Ulmer Hochhauses ihre Duschen nicht benutzen. Foto: dpa

Die Bewohner des Donaucenter in Neu-Ulm können die Dusche wieder aufdrehen. Über ein Jahr durften rund 500 Mieter des Hochhauses nicht duschen, da sich Legionellen im Trinkwassersystem des Hauses ausgebreitet hatten.

Die Bewohner des Donaucenter in Neu-Ulm können die Dusche wieder aufdrehen. Über ein Jahr durften rund 500 Mieter des Hochhauses nicht duschen, da sich Legionellen im Trinkwassersystem des Hauses ausgebreitet hatten.

Neu-Ulm - Mehr als ein Jahr lang durften rund 500 Bewohner eines Hochhauses in Neu-Ulm nicht duschen - nun können die Brausen wieder aufgedreht werden. Das meldet die Ulmer „Südwest Presse“ am Mittwoch unter Berufung auf ein Schreiben des zuständigen Gesundheitsdienstes. Grund für das Verbot waren Legionellen, die sich im Trinkwassersystem des Hauses ausgebreitet hatten.

Die stabförmigen Bakterien waren im November 2012 bei einer Überprüfung entdeckt worden. Sie können die Lungen von Menschen befallen, wenn zerstäubtes Wasser eingeatmet wird. Infektionsquellen sind Duschen, Whirlpools und andere Warmwassereinrichtungen, in denen Dampf oder Sprühnebel entsteht. Die Infektion beginnt meist mit Husten, Durchfall und Fieber. Später kann es zu schweren Lungen- und Rippenfellentzündungen kommen.

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