Offenbar kommen die Olympischen Winterspiele bei den russischen Sportfans nicht so gut an. Foto: dpa

Angesichts mitunter auffällig leerer Zuschauertribünen lassen die Organisatoren der Winterspiele in Sotschi Plätze mit den zu Tausenden beschäftigten Helfern auffüllen. "Wenn es Plätze gibt, laden wir einige Volunteers ein", sagte eine Sprecherin des Komitees SOCOC.

Angesichts mitunter auffällig leerer Zuschauertribünen lassen die Oragnisatoren der Olympischen Winterspiele in Sotschi Plätze mit den zu Tausenden beschäftigten Helfern auffüllen. "Wenn es Plätze gibt, laden wir einige Volunteers ein", sagte eine Sprecherin des Komitees SOCOC.

Sotschi - Die Olympia-Organisatoren lassen angesichts mitunter auffällig leerer Zuschauertribünen Plätze mit den zu Tausenden in Sotschi beschäftigten Helfern auffüllen. „Wenn es Plätze gibt, laden wir einige Volunteers ein“, sagte Sprecherin Alexandra Kosterina vom Organisationskomitee SOCOC am Montag.

Wer nach seiner Arbeitsschicht freihat, kann sich demnach Wettkämpfe anschauen. Sie hatte bereits zuvor eingeräumt, dass es ein „Motivierungsproblem“ bei russischen Fans gebe.

Kosterina gab die Zahl der am Sonntag verkauften Tickets mit mehr als 59.000 an. Wie viele Eintrittskarten von Sponsoren aufgekauft wurden, sagte sie nicht.

Die Organisatoren gaben die bisherige Auslastung bei den ersten russischen Winterspielen mit über 90 Prozent an. Konkrete Zahlen, wie viele Zuschauer tatsächlich erschienen, nannte das Komitee nicht. 

Die fehlende Olympia-Atmosphäre und teilweise leeren Ränge beschäftigen nun auch die IOC-Spitze. "Wir sind davor gewarnt worden. Es sind nicht genügend Zuschauer, die Stadien sind nicht voll und es fehlt ein bisschen der Enthusiasmus", sagte IOC-Marketingchef Gerhard Heiberg am Montag.

Auch die Führung des Internationalen Olympischen Komitees sei sich des Problems bewusst und strebe eine Lösung mit dem Organisationskomitee SOCOG an. "Die Organisatoren müssen nun zusehen, dass sie die Stadien füllen", meinte Heiberg.

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