Der Pavillon in der Bahnhofshalle war mit Holz von einer abgerissenen Scheune aus dem Schwarzwald verkleidet. Die verkauften Produkte waren alle regional. Foto: Jürgen Brand

Der Smark-Automat in der Bahnhofshalle hat seinen Betrieb eingestellt. Seit 2017 wurden dort regionale Lebensmittel verkauft. Doch der Betreiber plant etwas Neues, um regionale Lebensmittel anzubieten.

S-Mitte - Der Holzpavillon des Stuttgarter Startup-Unternehmens „Smark“ in der Bahnhofshalleist Geschichte. Wen es am Wochenende dringend nach einem Rührei gelüstete, aber die Eier dazu nicht im Kühlschrank hatte, konnte dort seit Juni 2017 fündig werden. Die verkauften Produkte, darunter auch Joghurt oder Müsli, stammten alle aus der Region. Der Automat selbst war im Geist der Nachhaltigkeit mit dem Holz einer abgerissenen Scheune im Schwarzwald verkleidet. Der Betrieb der sogenannten Kesselkiste im Stuttgarter Hauptbahnhof sei ein Erfolg gewesen, meint Philipp Hoening von „Smark“. „Wir haben viele technische Erkenntnisse gewonnen“, meint er. Außerdem habe der Prototyp gezeigt, dass der Markt für Automaten wie die Kesselkiste bereit ist.

„Wir waren positiv überrascht von der Resonanz bei den Verbrauchern“, sagt Hoening. Dass es die erste Kesselkiste ihrer Art nun nicht mehr gibt, hänge mit den Bauarbeiten am Hauptbahnhof zusammen, erklärt er. „Die Geschäfte in der Halle müssen ohnehin wegen der Sanierung des Bahnhofsgebäudes schließen. Da haben wir den Termin nur etwas vorgezogen.“, sagt Hoening. Das Unternehmen „Smark“ konzentriere sich nun auf neue Projekte. Wie diese genau aussehen, könne er aus Rücksicht auf Kooperationspartner derzeit allerdings nicht verraten, meint Hoening.

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