Der Online-Handel hat in den vergangenen Jahren rasant zugenommen. Foto: dpa

Der Handel im Internet wird weiter wachsen – allerdings langsamer als zuletzt. Das geht aus einer neuen Studie der Universität Regensburg hervor. Auch der Umsatz des gesamten Einzelhandels steigt.

Regensburg - Die Online-Umsätze im deutschen Einzelhandel dürften nach einer Studie von Experten der Universität Regensburg künftig etwas langsamer wachsen. Der Umsatzanteil des Internethandels werde in den nächsten fünf Jahren von gut 10 voraussichtlich auf 15 Prozent steigen, teilte das ibi-Institut am Mittwoch in Regensburg mit. Das entspreche einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum des Online-Handels von nur noch 6,6 Prozent, nach jährlich 18 Prozent plus in den Jahren 2010 bis 2017.

Der Umsatz des gesamten Einzelhandels legte im selben Zeitraum um 2,7 Prozent pro Jahr zu. Der Anteil der mittelständischen Fachhändler habe sich seit 2000 fast halbiert, so das Institut. Da der Online-Verkauf von Lebensmitteln noch kaum eine Rolle spiele, ergebe sich für den restlichen Einzelhandel ohne Lebensmittel bereits heute ein Online-Anteil von rund 15 Prozent, sagte Studienleiter Holger Seidenschwarz. Das ibi-Institut hat sich auf Digitalisierung in Handel und Finanzdiensten spezialisiert.

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