Der Start auf dem DJK-Vereinsgelände im Ludwigsburger Osten. Foto: Simon Granville

Der DJK-Lauf am Samstag war der einzige große Laufwettbewerb des Jahres in Ludwigsburg. Das Event fand erst zum zweiten Mal statt, und ist schon beliebt – die Teilnehmerzahl wächst.

Es war der zweite DJK-Lauf Ludwigsburg nach der Premiere 2022 – und es war wieder ein Erfolg. Die Teilnehmerzahl kletterte am vergangenen Samstag auf 459 – rund 160 mehr als 2022. Unter anderem starteten 22 Menschen mit Beeinträchtigung beim Theo-Lorch-Lauf, 120 Kinder beim Bambini-Lauf und 111 Männer und Frauen bei der 10-Kilometer-Königsdisziplin.

 

Bei den Herren gewann Sven Heinle mit einer Zeit von 33:39 Minuten. Bei den Damen siegte Melanie Altenbeck-Zorn, die bereits beim Ironman auf Hawaii teilgenommen hat, mit 41:03 Minuten.

Große Namen begleiten den Lauf

Oliver Koppe ist zufrieden mit der zweiten Laufveranstaltung seines Vereins. Das Wetter sei hervorragend gewesen, rund 1000 Menschen hätten sich auf dem Vereinsgelände zum Laufen und Anfeuern getroffen, berichtet der zweite Vorstand der DJK Ludwigsburg. Das lag vielleicht auch an einigen prominenten Namen. Beispielsweise ehrten Bürgermeisterin Andrea Schwarz und Grünen-Landtagsabgeordnete Sandra Detzer die Gewinner. Streckensprecher Achim Seiter moderierte den Lauf – normalerweise ist er auf größeren Veranstaltungen wie etwa dem Stuttgart-Lauf oder dem Bottwartal-Marathon im Einsatz.

„Bei uns geht es nicht um Spitzensport, es ist ein Volkslauf, der allen etwas bietet“, erklärt Koppe. Das scheint anzukommen. Noch kurz vor Start meldeten sich Läufer für das Rennen an. „Die Resonanz war positiv und wir haben eine schöne Steigerung der Teilnehmerzahl“, sagt Koppe. „Einige wollten sich gleich fürs nächste Jahr anmelden.“ Doch wird es einen Lauf 2024 geben?

Vergangenes Jahr fand der erste DJK-Lauf zur Feier des 100-jährigen Vereinsbestehens statt, in diesem Jahr unter anderem wegen des Ausfalls des City-Laufs. Ob ein dritter DJK-Lauf stattfindet wird, müsse man im Verein erst einmal besprechen, sagt Koppe: „Es sieht aber stark danach aus.“