Die Schlange vor der Ausländerbehörde in Stuttgart reißt nicht ab. Nur wenige der Anstehenden kommen zum Schalter. Foto: Lichtgut/Julian Rettig

Die Umsetzung von Mitarbeitern zu offenbar weniger beliebten bürgernahen Ämtern galt bisher aus mehreren Gründen nicht als sinnvoll. Nun greift der OB doch zu diesem Mittel.

Um der eklatanten Personalnot in der Ausländerbehörde, den Bürgerbüros und der Kfz-Zulassungsstelle zu begegnen, wollen OB Frank Nopper und der Erste Bürgermeister Fabian Mayer (beide CDU) Beschäftigten aus anderen Dienststellen „verpflichtend umsetzen“. Ein Aufruf im Juni zu freiwilligen Meldungen ergab wenig Resonanz. In einem Schreiben wird aktuell erneut um die Mitarbeit in der Ausländerbehörde geworben – mit dem expliziten Hinweis auf die ab sofort möglichen Abordnungen.