Auch ein Atelier an der Kegelenstraße hatte 2018 an der Langen Nacht der Museen teilgenommen. Im Bild Patricia Otte, die unter anderem dieses Bild ausgestellt hatte. Foto: Lichtgut/Julian Rettig

Die Lange Nacht der Museen ist ein Event, das aus dem Stuttgarter Veranstaltungskalender nicht mehr wegzudenken ist. In diesem Frühjahr gibt es die 20. Auflage.

Stuttgart - Die Stuttgarter Kunst- und Kulturszene ist immer für viele Überraschungen gut, und sie schätzt die Nachtschwärmer. Deshalb gibt es wieder eine lange Nacht der Museen – dieses Frühjahr am 23. März. Und dieses Mal mit einem kleinen Jubiläum: Zum 20. Mal findet die lange Nacht statt, wie bisher von 19 Uhr an bis 2 Uhr. Dazu hat jetzt der Vorverkauf begonnen.

Neu dabei sind das Stadtpalais und das Hotel Silber

Auf die Entdeckungslustigen wartet etwa die neue Afrika-Dauerausstellung im Linden-Museum inklusive Mitternachtskaraoke oder das „Leben im Bernsteinwald“ im Landesmuseum Württemberg mit Balkanbrass und Improtheater. Ungetrübter Stolz auf den VfB Stuttgart überwiegt im Mercedes-Benz-Museum bei der Sonderausstellung „Bewegt seit 1893“. Dort findet bis 4 Uhr morgens dann die längste Party dieser Nacht statt. Ein Lange-Nacht-Klassiker sind Bunkerbesuche, etwa der unter dem Marktplatz. Die Stuttgarter Zeitung ist auch wieder dabei. Mit der Ausstellung „Herberge der Demokratie“ erobert das StZ-Redaktionsteam den Stammtisch als Ort politischer Meinungsbildung zurück.

Neu im Reigen der Teilnehmer ist das Stadtpalais mit einer Ausstellung zum früheren Stuttgarter OB Manfred Rommel oder schräg gegenüber das Hotel Silber. Hinzu kommen noch einige Galerien. Tickets gibt es für 19 Euro (Kinder 4 Euro) bei den beteiligten Häusern, online oder unter 07 11 / 601 54 44.

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