Historische Rennwagen, Vorkriegsautos und sogar ein Löschfahrzeug rollen bei der Langen Nacht der Museen an. Fünf der Teilnehmer stellen wir in unserer Bildergalerie vor. Foto: Lichtgut

Beim sechsten Rollenden Museum können Besucher der Langen Nacht der Museen knapp 70 historische Fahrzeuge bestaunen, mit den Besitzern plaudern und sogar eine kleine Spazierfahrt unternehmen.

Stuttgart - Im Theodor-Heuss-Haus Geschichte erleben, danach im Württembergischen Landesmuseum zum Improtheater und zum Schluss auf einer Party im Mercedes-Benz oder Linden-Museum feiern: Bei der 20. Langen Nacht der Museen kann man die Stuttgarter Kunst- und Kulturszene in all ihrer Vielfalt erleben. Mehr als 80 Veranstaltungsorte sind diesmal dabei. Darunter auch der Schlossplatz, wo der Württembergische Automobilclub (WAC) mit dem Rollenden Museum auf Mitfahrer wartet. Knapp 70 historische Fahrzeuge sind angemeldet.

Der WAC will Tradition und Innovationen hervorheben

Deren Besitzer präsentieren ihre Autos und laden zur Rundfahrt ein. Die Route führt über die B 14 und B 27 zum Hauptbahnhof und wieder zurück. Während der Fahrt kann man mit den Fahrern über ihre historischen Wagen plaudern. Organisator Jürgen Preuß erklärt: „Wir pflegen damit die Geschichte des Autos. Dabei geht es nicht nur um die Mobilität als Erfolgsgarant für die Wirtschaft und den persönlichen Weg zur Arbeit, sondern auch den berühmten Trip über die Alpen mit dem VW-Käfer.“

Der WAC will Tradition und Innovation gleichermaßen hervorheben. Preuß: „Wir unterstützen die Freude an der Historie, lenken den Blick aber auch auf die mobile, urbane Zukunft.“

Deswegen ist beim Rollenden Museum jedes Mal auch ein hochmoderner Wagen unter den Oldtimern zu finden, mit dem die Brücke von der Vergangenheit zur Zukunft des Automobils geschlagen werden soll. „Wir haben also wirklich für jeden etwas am Start“, sagt Jürgen Preuß.

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