Der Spitzenkandidaten der SPD für die Landtagswahl Baden-Württemberg, Andreas Stoch (Archvbild) Foto: dpa/Sebastian Gollnow

Der SPD-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl in Baden-Württemberg, Andreas Stoch, hat sich im ZDF-Morgenmagazin zum Wandel in der Autoindustrie geäußert.

Stuttgart - Nach Ansicht des SPD-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl, Andreas Stoch, muss der Wandel in der Autoindustrie gemeinsam mit Beschäftigten, Betriebsräten und Gewerkschaften gestaltet werden. Im Unterschied zu den Grünen habe seine Partei die Kontakte in die Betriebe, sagte Stoch am Dienstag im ZDF-Morgenmagazin. Der Wandel vom Verbrennungsmotor zum Elektro-Antrieb müsse ohne Brüche - also gravierende Jobverluste - organisiert werden. „Da hängen ganz viele Leute dran.“

Die Innovationskraft der Branche für die Autos und Maschinen der Zukunft bestehe. Doch die politischen Rahmenbedingungen für den technologischen Wandel müssten auch stimmen, betonte Stoch wenige Tage vor der Wahl am 14. März. Da gehe es auch um die Weiterqualifizierung der 500 000 Beschäftigten in der Autobranche.

Stoch bekräftigte seine Kritik an Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU), die in der Corona-Krise nicht mit den Beteiligten nach Lösungen für den Schulbetrieb habe suchen wollen. Die Ursachen der Rückstände in der Digitalisierung des Bildungswesens lägen mehr als zehn Jahre zurück - sowohl landes- wie auch bundesweit, sagte der Vorgänger von Eisenmann im Kultusministerium. Da Eisenmann es an Wertschätzung und Kommunikation habe fehlen lassen, habe er alle Betroffenen an einen Tisch geholt.

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