Foto: ZGS/Montage: Ruckaberle

Die CDU hat in Beuren die meisten Stimmen geholt. Wie steht Beuren im Landesvergleich da? Unsere Datenanalyse am Tag nach der Wahl zeigt Gewinne, Verluste und Trends.

Die CDU hat bei der Landtagswahl 2026 in Beuren mit 31,3 Prozent die meisten Stimmen geholt, knapp vor den Grünen (27,7 Prozent). Das ergibt das vorläufige amtliche Endergebnis. Die meisten Erststimmen erhielt Maren Steege für die CDU mit 34,3 Prozent. In diesem Beitrag zeigen wir zusätzlich zu den Ergebnissen, wie die Landtagswahl in Beuren im Vergleich zum Rest des Landes ausgegangen ist - und welche Parteien besonders stark oder schwach abgeschnitten haben.

 

Gewinner und Verlierer der Landtagswahl in Beuren

Die stärkste Kraft ändert sich im Vergleich zu 2021. Damals holte die Grünen in Beuren die meisten Stimmen (32,4 Prozent). Das Schaubild zeigt alle Gewinne und Verluste bei den Zweitstimmen verglichen mit den Stimmenanteilen 2021 in Beuren. Das BSW tritt bei dieser Landtagswahl erstmals an.

Ebenfalls interessant:

  • Die größten Gewinne bei den Zweitstimmen kann die AfD für sich verbuchen: Im Vergleich zur Landtagswahl 2021 stieg ihr Ergebnis um 12,4 Prozentpunkte.
  • Die größten Verluste hat die SPD eingefahren - mit minus 8,8 Prozentpunkten.
  • Die bisherige Landesregierung aus Grünen und CDU kam 2021 auf 55,8 Prozent, am Sonntag holte Grün-Schwarz 59,1 Prozent der Zweitstimmen.
  • Das BSW tritt bei der aktuellen Wahl erstmals für den Landtag in Baden-Württemberg an und erreicht 1,1 Prozent der Zweitstimmen.

Ergebnisse in Beuren und dem Rest des Landes im Vergleich

Wie stark oder schwach sind die Parteien in Beuren im Vergleich mit den anderen Gemeinden im Land? Im folgenden Schaubild stellt jeder Punkt eine Gemeinde dar, Beuren ist hervorgehoben.

In Beuren ist im Landesvergleich das Abschneiden der AfD am ungewöhnlichsten:

  • In ganz Baden-Württemberg kam die Partei auf 18,8 Prozent.
  • In Beuren waren es dagegen 22,2 Prozent.

Landtagswahlergebnisse in Beuren seit 2011

Bei früheren Landtagswahlen war Beuren für die CDU keine sichere Bank, wie die Entwicklung seit der Landtagswahl 2011 zeigt:

Alle Ergebnisse im Land

Beuren gehört bei der Landtagswahl zum Wahlkreis Nürtingen. Alle Ergebnisse aus dem Wahlkreis und alle gewonnenen Mandate finden Sie hier.

Wie haben die anderen Wahlkreise und Gemeinden in Baden-Württemberg bei der Landtagswahl abgestimmt? Geben Sie die gewünschte Gemeinde oder den gewünschten Wahlkreis in das folgende Suchfeld ein, um direkt zu den Ergebnissen zu kommen.

Zweitstimmenergebnisse in Beuren

In Beuren hat am Sonntag die CDU mit 31,3 Prozent die meisten Zweitstimmen geholt. Das Schaubild zeigt die Zweitstimmenanteile in Beuren:

Erststimmen-Ergebnisse

Bei der Landtagswahl 2026 gibt es erstmals Erst- und Zweitstimmen wie bei der Bundestagswahl. Die meisten Erststimmen entfallen in Beuren auf Maren Steege (CDU) mit 34,3 Prozent. Wer ein Mandat im Landtag von Baden-Württemberg erhält, wird allerdings über das Gesamtergebnis im Wahlkreis und die Landesliste bestimmt – die Detailergebnisse finden Sie hier.

So viele Menschen gingen in Beuren zur Wahl

Die Wahlbeteiligung in Beuren lag am Sonntag bei 76,3 Prozent. 2.101 Menschen gingen zur Wahl. Landesweit waren es 69,6 Prozent. Verglichen mit der letzten Landtagswahl 2021 ist die Wahlbeteiligung in Beuren gestiegen, damals gaben 67,4 Prozent ihre Stimme ab. Im Landesschnitt waren es damals 63,8 Prozent.

Unsere vollständige Berichterstattung zur Landtagswahl 2026 finden Sie hier. Dieser Text wurde automatisch erstellt. Weil bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg in diesem Jahr landesweit 21 Parteien antreten, fassen wir für eine bessere Übersichtlichkeit in unseren Grafiken die kleinsten Parteien unter „Sonstige“ zusammen.

Alle Ergebnisse der Landtagswahl

Automatisiert Wir berichten die Ergebnisse der Landtagswahl 2026 für alle Gemeinden und Wahlkreise in Baden-Württemberg und ordnen sie detailliert ein. Alles zu unseren Quellen und unserer Methodik lesen Sie hier.

Team Simon Koenigsdorff, Jan Georg Plavec, Chiara Sterk (Redaktion), Christian Frommeld, Michael Schlenter (Entwicklung).