Die Fahnder fanden eine halbe Tonne Tabak sowie einige Tausend Zigaretten (Symbolbild). Foto: imago stock&people/imago stock&people

Durch ihre kriminellen Machenschaften ist ein Steuerschaden von mehr als 550.000 Euro entstanden. Jetzt sind Zollfahnder der Bande auf die Schliche gekommen – auch im Landkreis Göppingen.

Stuttgart - Zollfahnder haben einer Bande das Handwerk gelegt, die knapp zwei Millionen Zigaretten aus Polen nach Baden-Württemberg geschmuggelt haben soll. Die Kriminellen verkauften die Zigaretten dann weiter, wie der Zoll am Montag in Stuttgart mitteilte. Dadurch sei vom Spätsommer 2019 an ein Steuerschaden von mehr als 550 000 Euro entstanden. Der 54 Jahre alte Chef der mindestens siebenköpfigen Bande sitzt in Untersuchungshaft.

Die Zöllner durchsuchten den Angaben nach am vergangenen Dienstag acht Objekte in den Kreisen Heilbronn und Göppingen sowie im Rhein-Neckar-Kreis. Dabei fanden sie eine halbe Tonne Tabak sowie einige Tausend Zigaretten. Zudem stellten sie eine Anlage zur illegalen Herstellung von Wasserpfeifentabak sicher.

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