Vor dem Landgericht Stuttgart musste sich ein 49-Jähriger verantworten. Foto: dpa

Mehrfach soll ein Mann versucht haben, an einem Haus in Winnenden, in dem seine Ex-Frau arbeitete, Feuer zu legen. Doch nicht nur dafür ist er vom Landgericht Stuttgart verurteilt worden.

Stuttgart - Wegen Brandstiftung und Sachbeschädigung in mehreren Fällen hat das Landgericht Stuttgart einen 49-Jährigen zu drei Jahren und vier Monaten Haft verurteilt. Die Richter sahen es auch als erwiesen an, dass der Angeklagte seiner Ex-Frau damit gedroht hatte, sie umzubringen. Da der Mann mitunter während seiner Taten betrunken war, ordnete das Gericht außerdem an, ihn in einer Entziehungsanstalt unterzubringen.

Einige Feuer erloschen von selbst

Der 49-Jährige soll zwischen Oktober 2017 und April dieses Jahres mehrfach Feuer an einem Haus in Winnenden gelegt haben. Dort wohnte ein Mann, der von der Ex-Frau des Angeklagten gepflegt wurde. Obwohl die Flammen in einigen Fällen von selbst erloschen, entstand teils großer Schaden – beispielsweise, als ein Auto vollständig ausbrannte. In zwei weiteren Fällen hatten Nachbarn eingegriffen: So löschte ein Anwohner einen Brand, den der 49-Jährige an einer Palisade entfacht hatte. Nachbarn griffen ebenfalls ein, als zwei Mülltonnen neben dem Gebäude brannten, in dem die Ex-Frau des Mannes arbeitete.

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