DBG-Spieler beim Angriff: Moritz Swoboda (mit Ball) und Raul Preißer. Foto: z

Schüler der fünften bis siebten Klassen des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums in Filderstadt-Sielmingen wurden Handball-Landesmeister beim Wettbewerb „Schüler trainieren für Olympia“.

Sielmingen - Einen großen Erfolg hat die Schulmannschaft des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums (DBG) im Bundeswettbewerb der Schulen „Jugend trainiert für Olympia“ erzielt. Nachdem die Fünft- bis Siebtklässler in den Vorrunden ungeschlagen geblieben waren, krönten sie kürzlich ihre Leistung in eigener Halle mit dem Sieg der Landesmeisterschaft.

Heimvorteil macht sich bemerkbar

In drei hochklassigen Spielen gegen die Vertreter aus den Regierungsbezirken Tübingen, Karlsruhe und Freiburg habe das DBG-Team die Vorgabe einer offensiven Abwehr grandios umgesetzt, sagt der Trainer und Sportlehrer Christian Dürner. Damit seien viele Ballgewinne erzielt worden, die zu leichten Toren im Gegenstoß geführt hätten. Auch im gebundenen Angriffsspiel hätten die Jungs immer wieder Mittel gefunden, schöne Torchancen herauszuspielen. Die Zuschauer hatten die Mannschaft des Jahrgangs 2004 und jünger sehr gut unterstützt. „Der Heimvorteil hat sich schon bemerkbar gemacht“, sagt Trainer Dürner. Hinzu komme, dass viele Spieler auch in ihrem Verein, dem TSV Neuhausen zusammenspielen würden. „Die sind dann natürlich auch aufeinander eingestimmt“, erklärt der Sportlehrer, der sehr stolz auf den Titelgewinn ist. Leider könne sich die Mannschaft nicht auf Bundesebene messen. Dieser Wettbewerb sei für die betreffende Altersklasse abgeschafft worden.

Im Wettbewerb der Mädchen trat keine DBG-Mannschaft an. Das Team des Otto-Hahn-Gymnasiums Nellingen erreichte aber den zweiten Platz. Für Dürner ist das ein weiteres Zeichen, dass der Handballsport in der Region bedeutend ist.

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