Ein Mittelfußbruch: für Sebastian Lenhardt ist die Saison bereits beendet. Foto: factum/Weise

Der TV Echterdingen braucht aus seinen beiden letzten Spielen zwei Siege, sonst wird es eng.

Echterdingen - Unbeschwerter Sommerpausen-Beginn oder nervenaufreibendes Nachsitzen? Direkter Klassenverbleib oder Abstiegsrelegation? Die beiden letzten Spieltage dieser Landesliga-Saison müssen für die Fußballer des TV Echterdingen die Antwort bringen. Die Ausgangslage ist dabei klar: Zwei Siege, an diesem Samstag in Sontheim sowie acht Tage später zuhause gegen den TSV Blaustein, und die Gelb-Schwarzen sind durch. Alles andere als diese sechs Punkte könnte allerdings schon zu wenig sein. „Wir gehen davon aus, dass wir beide Spiele gewinnen müssen, und das wollen wir auch“, sagt der Trainer Christopher Eisenhardt. Nur dann wären er und die Seinen nicht abhängig davon, was gleichzeitig die Fernrivalen TSV Neu-Ulm und TSV Bad Boll zu Wege bringen.

Mut macht den Echterdingern die eigene Formkurve. Aus ihren vergangenen drei Partien haben sie sieben Zähler geholt – ein gerade noch rechtzeitiger Zwischenspurt, dank welchem mittlerweile immerhin die Gefahr eines Direktabstiegs gebannt ist. Steigerungsbedarf sieht Eisenhardt nun vor allem noch in einem Bereich: der Chancenverwertung. Einen Mann mit klassischem Torriecher hat der Filderclub halt schon die ganze Runde nicht in seinen Reihen. Bezeichnenderweise führen in der internen Schützenliste Friedrich Pfeifer Koelln und Nils Schaller mit jeweils gerade einmal sechs Saisontreffern. Aktuell fällt in Sebastian Lenhardt eine weitere Alternative aus. Der Allrounder hat im Training einen Mittelfußbruch erlitten.

Zogaj-Wechsel „tut weh“

Vor Wochenfrist, beim 1:1 gegen den TSV Weilimdorf, netzte lediglich der Mittelfeldmann Aron Zogaj ein. Dessen Wechsel im Sommer zum Ortsnachbarn Calcio ist mittlerweile auch vom TV Echterdingen bestätigt – für Eisenhardt mit einem gemischten Gefühl. „Einerseits freut es mich für ihn, dass er künftig höherklassig spielen kann“, sagt der Coach. Andererseits hätte er den talentierten Youngster zumindest für ein Jahr noch gern im eigenen Team gehabt. „Er ist ein Spieler, mit dem ich geplant hatte“, sagt Eisenhardt, „dass er geht, tut weh.“

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