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Der Fall aus Freiburg, wo eine Mutter ihren Sohn für Vergewaltigungen verkauft haben soll, ist für das Landeskriminalamt Baden-Württemberg der schwerwiegendste Fall in seiner Geschichte.

Stuttgart/Freiburg - Die Ermittlungen gegen einen mutmaßlichen Pädophilenring haben für das Landeskriminalamt Baden-Württemberg eine neue Dimension erreicht. Acht Verdächtige kamen in Untersuchungshaft. „Es handelt sich in diesem Komplex um den schwerwiegendsten Fall des sexuellen Missbrauchs von Kindern, der vom LKA Baden-Württemberg bislang bearbeitet wurde“, teilte die Behörde am Donnerstag mit.

Ein Mann hatte Fesselutensilien dabei

Ein Verdächtiger soll laut LKA auch Tötungsfantasien im Zusammenhang mit einem Kindesmissbrauch geäußert haben. Bei seiner Festnahme durch Spezialkräfte habe der Mann Fesselutensilien dabei gehabt.

Nach mutmaßlichen Vergewaltigungen eines Neunjährigen haben Ermittler in mehreren europäischen Ländern die Verdächtigen festgenommen. Im Zentrum steht die Mutter des Jungen und ihr Lebensgefährte, die bei Freiburg leben. Sie sollen das Kind gemeinsam sexuell misshandelt und es anderen Männern gegen Geld für Vergewaltigungen überlassen haben.

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