Der Landesforschungspreis 2014 geht an Katerina Harvati-Papatheodorou vom Senckenberg Center for Human Evolution and Paleoenvironment an der Uni Tübingen (Foto) und an Christian Koos vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Foto: dpa

Zwei Spitzenforscher aus Tübingen und Karlsruhe sind mit dem mit 200.000 Euro dotierten Landesforschungspreis ausgezeichnet worden. Katerina Harvati-Papatheodorou an der Uni Tübingen und Christian Koos vom Karlsruher Institut für Technologie sind die Preisträger.

Stuttgart - Den mit 200.000 Euro höchstdotierten deutschen Landesforschungspreis teilen sich zwei Spitzenforscher aus Tübingen und Karlsruhe. Wie Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) am Mittwoch in Stuttgart mitteilte, geht die Auszeichnung für 2014 an Katerina Harvati-Papatheodorou vom Senckenberg Center for Human Evolution and Paleoenvironment an der Uni Tübingen und an Christian Koos vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

Die Paläontologin Harvati-Papatheodorou wird für „richtungweisende Methoden und Ergebnisse bei der Erforschung der Evolution des Menschen ausgezeichnet“, wie es hieß. So habe ihr Team mit innovativen Methoden und intensiver Feldforschung etwa nachgewiesen, dass sich der moderne Mensch von Afrika aus nach Asien und Europa ausbreitete.

KIT-Professor Koos erhält den Preis für seine Forschung an Verfahren für die Hochgeschwindigkeitskommunikation. Koos beschäftigt sich mit nanophotonischen Bauelementen, die Kommunikationsvorgänge schneller und energieeffizienter machen können. Seine Forschung kann etwa dazu beitragen, den enormen und stets steigenden Energiebedarf des Internets zu verringern.

Mit dem Landesforschungspreis werden seit 1989 herausragende Leistungen zum einem in der Grundlagenforschung und zum anderen in der angewandten Forschung geehrt. Die Auszeichnung wird seit 2012 im Wechsel mit dem Landeslehrpreis alle zwei Jahre verliehen.

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