Timo Werner zeigte seinen Torriecher in Stuttgart. Foto: Pressefoto Baumann

„Timo Werner“-Sprechchöre im Stadion, etliche Unterstützer im Netz: Im Umgang mit dem zuletzt übel beschimpften Timo Werner setzte das Stuttgarter Publikum von Beginn an ein deutliches Zeichen.

Stuttgart - Die Worte des Bundestrainers haben Wirkung gezeigt. Jogi Löw hatte vor der Qualifikationspartie am Montag gegen Norwegen an das Publikum in Stuttgart appelliert – auch mit den ehemaligen VfB-Spielern wie Timo Werner oder Antonio Rüdiger fair umzugehen. „Sie sind Teil der deutschen Nationalmannschaft. Wir sind amtierender Weltmeister“, hatte der Bundestrainer gesagt.

Im Stadion setzte das Stuttgarter Publikum von Beginn an mit „Timo-Werner“-Sprechchören“ ein deutliches Zeichen – und sorgte damit für Gänsehaut-Momente Timo Werner war nicht nur wegen seiner Tore im Länderspiel gegen Norwegen in Stuttgart ein Matchwinner.

Gänsehaut-Moment für Timo Werner

Das Stuttgarter Publikum wurde vor dem WM-Qualifikationsspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Norwegen aufgefordert, sich eindeutig von den Krawallmachern von Prag zu distanzieren (wir berichteten).

„Lasst uns ein klares Zeichen setzen, dass wir so etwas wie in Prag nicht wollen“, sagte der Stadionsprecher zu den Fans. Das Publikum reagierte mit Beifall. „Nicht mit uns“, sollte am Montag das Motto des Abends sein.

In der mit über 50 000 Zuschauern gefüllten Mercedes-Benz-Arena war ein großes Plakat zu lesen: „Gegen Gewalt, Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung - der Fanclub ist bunt und steht hinter der Mannschaft“.

Einige Fans im Netz spotteten zwar nach wie vor gegen den Ex-VfB-Spieler Werner. Doch die breite Mehrheit freute sich für den jungen Nationalstürmer:

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