Wegen Hangrutschungen werden ab Freitag, 1. August, fünf Schadstellen an der L 1080 saniert. Die Vollsperrung gilt bis Ende 2025, das „EINS+ALLES“ bleibt aber erreichbar.
Die durch den Starkregen 2024 entstandenen massiven Schäden entlang der Landesstraße 1080 zwischen Rudersberg und Welzheim sollen in den kommenden Monaten behoben werden. Starke Regenfälle hatten im Juni vergangenen Jahres massive hang- und talseitige Rutschungen verursacht, die die Fahrbahn erheblich beschädigt haben.
Bauarbeiten an L 1080 bis Ende des Jahres
Nach vorläufiger Sicherung, geologischen Gutachten und der Entwurfsplanung werden die fünf Schadstellen nun umfassend saniert. Die Baumaßnahme startet am Freitag, 1. August, und soll laut Regierungspräsidium Stuttgart bis voraussichtlich Ende des Jahres beendet werden. Während dieser Zeit bleibt der Straßenabschnitt voll gesperrt.
Insgesamt werden fünf Schadstellen saniert. An der Kellerklinge und am Abzweig Schmalenberg werden talseitige Stützbauwerke errichtet. Hier kam es jeweils zu talseitigen Hangrutschungen. Am Bahnhof Laufenmühle wird eine hangseitige Stützwand gesichert. Diese ist im vergangenen Jahr leicht gekippt.
Beim „EINS+ALLES“ gibt es zwei Schadstellen. Einerseits wurden hangseitig erhebliche Rutschmassen aktiviert. Um das Gelände vor künftigen Rutschungen zu schützen, wird das Gelände übernetzt. Auf der Talseite gab es eine große Rutschung. Diese Böschung wird wiederhergestellt, um den Gehweg und die Straße zu sichern.
„EINS+ALLES“ ist erreichbar
Umleitungen: Die Vollsperrung reicht von der Zufahrt nach Rudersberg-Steinbach im Westen bis zum „EINS+ALLES“ im Osten. Eine Umleitung wird eingerichtet. Diese führt von Welzheim über den Ebniseekreisel, Ebni, Althütte, Lutzenberg und den Rettichkreisel nach Rudersberg. Das „EINS+ALLES“ kann während der gesamten Bauzeit von Welzheim über die L 1080 erreicht werden. Auch die dazugehörigen Parkplätze auf der Strecke von Welzheim zum „EINS+ALLES“ stehen weiterhin zur Verfügung.
Das Land Baden-Württemberg investiert nach eigenen Angaben mit der umfangreichen Sanierung der Schadstellen rund 1,8 Millionen Euro in den Erhalt der Verkehrsinfrastruktur.
Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.
Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg abrufen unter https://www.verkehrsinfo-bw.de.