Der Moment vor dem ersten Kuss - noch verrückter, wenn man sich wildfremd ist. Foto: Screenshot/Youtube

"Können wir nicht das Licht ausmachen?" Einen wildfremden Menschen zu küssen, ist seltsam. Eine New Yorker Künstlerin hat daraus einen Film gemacht - und der wird zum Mega-Hit auf Youtube.

"Können wir nicht das Licht ausmachen?" Einen wildfremden Menschen zu küssen, ist seltsam. Eine New Yorker Künstlerin hat daraus einen Film gemacht - und der wird zum Mega-Hit auf Youtube.

New York - Der erste Kuss - und Millionen gucken zu: Eine Künstlerin hat wildfremde Menschen sich vor der Kamera küssen lassen und das Ergebnis als kurzes Video ins Internet gestellt. Der Film zeigt 40 schüchterne, leidenschaftliche und auch sehr unsichere Paare - und wurde schon am ersten Tag mehr als 1,5 Millionen mal angeguckt.

„Können wir nicht das Licht ausmachen?“, fragt das eine Paar vor dem Kuss, das andere einfach „Wollen wir?“ und wieder ein anderes stellt sich höflich vor: „Ich bin Justin. Wie geht's?“ Dann steigt die Unsicherheit („Okay, jetzt kommt der seltsame Moment.“) und schließlich folgt der Kuss: Manchmal mit viel Gefühl, manchmal betont leidenschaftlich, manchmal zurückhaltend, manchmal mit einem deutlich drängenderem und einem deutlich zögerndem Partner.

Die Paare sind weitgehend zwischen 20 und 40, zwei Männer sind einmal ebenso dabei wie ein Frauenpaar. Die Musik im Hintergrund könnte Programm dafür sein, einfach mal etwas neues zu probieren: „We Might Be Dead by tomorrow“ („Wir könnten morgen schon tot sein“) von der französischen Sängerin Soko.

„Das war ein Guter!“, sagt eine Frau nach dem Kuss. Hinterher wurde immer gelacht; mal schüchtern und verlegen, meistens jedoch in Form eines breiten Strahlens. Bei einem Paar siegte dann wieder die amerikanische Höflichkeit: „War schön, Dich kennengelernt zu haben“, sagt sie zum Schluss und er erwidert: „Es war mir ein Vergnügen!“.

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