Klopapier ist in Zeiten des Coronavirus ein gefragtes Gut in den Supermärkten. Foto: dpa/Rene Traut

Die Polizei hat im nordhein-westfälischen Bergneustadt eine Klopapierkäuferin aus einem Verbrauchermarkt tragen müssen. Sie durfte nicht mehr als ein Pakete Toilettenpapier kaufen - daraufhin setzte sie sich aufs Kassenband.

Bergneustadt - Die Polizei hat im nordhein-westfälischen Bergneustadt eine verhinderte Klopapierkäuferin aus einem Verbrauchermarkt tragen müssen. Die 54-Jährige wollte vor dem Zwischenfall am Mittwoch mehrere Pakete Toilettenpapier kaufen, wie die Polizei am Donnerstag in Gummersbach mitteilte. Als sie darauf hingewiesen wurde, dass sie nur ein Paket kaufen und die übrigen zur Seite legen solle, setzte sie sich aufs Kassenband.

Frau geht ohne Klopapier nach Hause

Herbeigerufene Polizisten versuchten zunächst, die 54-Jährige zu beruhigen und sprachen einen Platzverweis aus, den die Frau aber nicht befolgte. Daraufhin legten ihr die Beamten Handfesseln an, um sie vom Supermarkt zur Polizeiwache zu bringen.

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Dagegen wehrte sich die 54-Jährige den Angaben zufolge heftig: „Sie brüllte, ließ sich zu Boden fallen, sperrte sich gegen die Maßnahme und musste schließlich zum Streifenwagen getragen werden“, hieß es im Polizeibericht. „In einer Polizeizelle hatte sie anschließend Gelegenheit sich zu beruhigen, bevor sie wieder nach Hause entlassen wurde - ohne Toilettenpapier.“

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