Einige Teilnehmer zeigten sich gegenüber den Polizisten aggressiv, mehrere Beamte wurde verletzt. Foto: Andreas Rosar /Fotoagentur Stuttgart

Am Samstag haben zahlreiche Menschen in Stuttgart gegen die türkische Militäroffensive in Nordsyrien protestiert. Einige Teilnehmer zeigten sich äußerst aggressiv.

Stuttgart-Mitte - Nach einer Kundgebung in Stuttgart-Mitte am Samstagnachmittag war die Polizei bis in die Abendstunden im Einsatz. Laut Angaben der Polizei hatten sich über 1000 Menschen gegen 15 Uhr in der Innenstadt versammelt, um wie bereits an den Tagen zuvor gegen die türkische Militäroffensive in Nordsyrien zu protestieren.

Nach einer Auftaktkundgebung in der Lautenschlagerstraße zogen die Teilnehmer gegen 15.50 Uhr über die Kronenstraße, Friedrichstraße und die Theodor-Heuss-Straße zum Rotebühlplatz. Anschließend ging es nach einer Zwischenkundgebung zum Kronprinzplatz. Während des Aufzugs wurden aus der Menge heraus Gegenstände, unter anderem auch Böller, in Richtung der Einsatzkräfte geworfen.

Mehrere Polizisten werden verletzt

Der Versammlungsleiter beendete die Veranstaltung gegen 17.30 Uhr. Danach bewegten sich mehrere Gruppierungen unkontrolliert und teilweise vermummt durch die Innenstadt. Auf das Auftreten der Einsatzkräfte sollen die Teilnehmer äußerst aggressiv reagiert und sie mit Böllern beworfen haben. Weitere Einsatzkräfte mussten hinzugezogen werden. Es kam auch zum Einsatz von Pfefferspray.

Die Beamten kontrollierten mehrere Dutzend Personen und stellten die Personalien fest, danach wurden diese wieder entlassen. Am Abend beruhigte sich die Lage. Die Ermittlungen laufen. Bei dem Polizeieinsatz wurden mehrere Beamte leicht verletzt, die Gesamtzahl der Verletzten ist derzeit noch nicht bekannt.

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