Stuttgart hat eine wichtige Frau in Brüssel und eine Akademische Betriebskapelle auf dem Weißenhof. Kann man Kunst tanzen?
Was macht die Kunst? Hier sind unsere Tipps für echte Entdeckungen.
Akademische Betriebskapelle spielt
Die Kunstakademie Stuttgart macht Musik. Und wie! Seit 13 Jahren besteht die Akademischen Betriebskapelle – Zeit genug für eine umfassende Würdigung. „Wir wollen nur spielen“ heißt ein Foto- und Textband, der, herausgegeben von Ulrike Büttner (Kustodin der Kunstsammlung der Kunstakademie) am 17. Dezember um 20 Uhr im Kulturzentrum Merlin in Stuttgart (Augustenstraße 72) vorgestellt wird. Musik gibt es natürlich auch – von der Akademischen Betriebskapelle sowie unter anderen von den Bands Töchter Gottes und WOW.
Neue Website für Stuttgarts Plastiken
Mitten in die Debatten um die Kürzungen der Kulturförderung der Stadt Stuttgart platzt ein schönes Beispiel, was eigentlich alles so geschieht mit dem Geld. Eine neue Website präsentiert die rund 450 Plastiken und Installationen auf Straßen und Plätzen in Stuttgart. Die interaktive Plattform stellt neben viel Information auch kuratierte Entdeckungsrouten bereit. Für Kulturamtsleiter Marc Gegenfurtner bietet die neue Digitalplattform die Möglichkeit, „die Geschichten hinter den Werken zu entdecken“.
Stuttgarts Frau in Brüssel
Gratulation: Gitte Zschoch, seit 2021 Generalsekretärin des Instituts für Auslandsbeziehungen in Stuttgart, hat am Donnerstag im Rahmen der Mitgliederversammlung in Brüssel die ehrenamtliche Präsidentschaft von Eunic übernommen. Dahinter verbirgt sich das Netzwerk der europäischen Kulturinstitute. Zschoch will die strategische Ausrichtung des Netzwerks als Partner der Europäischen Union aktiv mitgestalten.
Tripps „Mon Parnasse“ bei Abt Art
Kurz vor Weihnachten noch eine neue Ausstellung starten? Die Galerie Abt Art in Stuttgart-Möhringen (Rembrandtstraße 18) hat es gewagt. Am Mittwoch hat Karin Abt-Straubinger die Schau „Mon Parnasse“ mit Werken von Jan Peter Tripp und Gaëlle Chotard eröffnet. Zu sehen ist Tripps 26-teilige bildnerische Würdigung literarischer und künstlerischer Weggefährten – im Dialog mit Chotards feinen Metallobjekten, die Zwischenräume jenseits des Sichtbaren erkundet. Zu sehen ist die Schau jeweils Dienstag bis Freitag von 14 bis 19 Uhr.
Parri Blank lockt mit Haus Otto
Große Kunstwelt in der Stuttgarter Galerie Parri Blank (Immenhofer Straße 47): Von diesem Samstag, 13. Dezember, an, ist eine Präsentation des Art- und Design-Duos Haus Otto (Nils Körner und Patrick Henry Nagel) zu erleben. Die Objekte, Installationen und konzeptuellen Eingriffe von Haus Otto spielen mit Wahrnehmung, Funktionalität und Identität. Darüber darf man diskutieren – an diesem Samstag gerne mit Anmeldung unter info@parriblank.com.