Mundschutz als Mode – Nicole Hayduga präsentiert eine Maske. Foto: dpa/Sven Hoppe

Warum sollte ein Mundschutz in der Corona-Krise nur zweckmäßig sein? Diese Frage stellen sich Designer und werden kreativ.

München - In der Corona-Krise gestalten immer mehr Kreative Designer-Mundschutze. So gibt es inzwischen beispielsweise für extrovertierte Menschen einen grünen Mundschutz mit herunterbaumelnden Plastikzähnen. Auf die Idee gekommen sei sie durch das aktuelle Infektionsgeschehen, erzählte Modedesignerin Nicole Hayduga (38) am Donnerstag in München. „So kam das, dass ich mir dachte, ich mache ein Kunstwerk aus der traurigen Situation.“

Eine ihrer Kreationen wird versteigert, der Erlös geht an die christliche Kinderstiftung „Die Arche“. Es gehe ihr nicht darum, mit stylishen Mundschutzen Geld zu verdienen. Um das nächste Trendstück zu werden, seien ihre Designs auch zu speziell: „Die würde jetzt draußen vielleicht keiner tragen“, sagt Hayduga.

Aktuelle Meldungen, wissenswerte Hintergründe und nützliche Tipps – in unserem Dossier bündeln wir alle Artikel zu Corona.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: