Kultusministerin Susanne Eisenmann hat klare Kriterien für die Gründung der in der grün-schwarzen Koalition lange strittigen Oberstufen an Gemeinschaftsschulen festgelegt. Foto: dpa

Das Kultusministerium hat klare Kriterien für die Gründung der in der grün-schwarzen Koalition lange strittigen Oberstufen an Gemeinschaftsschulen festgelegt. Erstmals werden im Frühjahr 2017 die kommunalen Träger eine gymnasiale Oberstufe beantragen können.

Stuttgart - „Für nachhaltig stabile Schulstrukturen brauchen wir realistische Maßstäbe“, betonte Ressortchefin Susanne Eisenmann (CDU) am Dienstag in Stuttgart. Oberstufen an den von Grün-Rot eingeführten „Schulen für alle“ würden nur dort ermöglicht, wo von einer langfristigen Nachfrage ausgegangen werden könne. So rechne das Ministerium etwa damit, dass Schüler umliegender Werkrealschulen und Gymnasien nur in Einzelfällen in die dreijährige Oberstufe an Gemeinschaftsschulen wechseln.

Zahl soll begrenzt sein

Erstmals werden im Frühjahr 2017 die kommunalen Träger der 42 Schulen der ersten Genehmigungsrunde eine gymnasiale Oberstufe beantragen können. Laut Koalitionsvertrag soll die Zahl auf zehn Oberstufen an Gemeinschaftsschulen begrenzt sein. Die CDU wollte sie ursprünglich gar nicht.

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