Tee statt Bier: Der Gitarrist Jochen Neuffer (links) und Bassist und Sänger Jörg Scheller bilden das Duo Malmzeit – am Freitag in Fellbach zu erleben. Foto: privat

Das Duo Malmzeit präsentiert seinen „Heavy Metal Service“ über skandinavische Bands im Rahmen des Kultursommers im Jazzkeller der Musikschule Fellbach.

Bassist und Sänger Jörg Scheller und Gitarrist Jochen Neuffer sind stets adrett gekleidet, spielen ausschließlich im Sitzen und trinken bei ihren Auftritten nicht Bier oder Schnaps, sondern ein Tässchen Tee. Als Heavy-Metal-Duo Malmzeit sind die beiden im Rahmen des Europäischen Kultursommers mit den drei nordischen Königreichen zu Gast in Fellbach. Vor ihrem Konzert samt einiger Plaudereien über skandinavischen Metal an diesem Freitag, 22. Mai, um 20 Uhr in der Musikschule Fellbach stellen sie sich den Fragen unserer Redaktion.

 

Herr Neuffer, Herr Scheller, Heavy Metal gilt als die wohl wichtigste nordeuropäische Musikrichtung. Woher kommt diese große Verbreitung in Skandinavien, was sagt der Heavy-Metal-Professor?

Jörg Scheller: Heavy Metal passt atmosphärisch zu nordischen Mythen und Sagen. Die Abenteuer des Kriegs- und Totengotts Odin als schunkeliger Reggae-Song oder als nervöser Tech-no-Track? Das wäre zwar ulkig, aber dem Gegenstand nicht angemessen. Manche spekulieren auch, dass die langen nordischen Winternächte zur düsteren Metal-Ästhetik beigetragen haben. Ich halte das für nicht plausibel – ebensogut könnte man ja mit Musik einen Kontrapunkt setzen und etwas Heiteres komponieren. Was wahrscheinlicher ist: Die nordischen Länder zeichnen sich durch hohen Wohlstand, hohe soziale Sicherheit, relativen sozialen Frieden und starke kulturelle Liberalität aus. Zugleich besteht hoher Konformitätsdruck, gerade in Schweden ist der Staat ja allgegenwärtig. Da liegt es auf der Hand, dass Kultur ein Gegengewicht schafft und zumindest im Bereich des Ästhetischen den Ausbruch, den Exzess, das Extrem, die Ekstase und die Intensität ermöglicht. Wenn man so will, ist Heavy Metal der jüngere, etwas dunkler gewandete Bruder Pippi Langstrumpfs, die vor ihm das schwedische Idyll aufmischte und den braven Bürgern den Spiegel vorhielt.

Welche Rolle spielt staatliche Unterstützung?

Jörg Scheller: Eine große! Staatlich organisierter oder subventionierter Musikunterricht hat in den skandinavischen Ländern einen substanziellen Beitrag dazu geleistet, dass es dort sehr viele gute Instrumentalisten gibt – und damit einen optimalen Nährboden für Heavy Metal. Denn Heavy Metal ist eine Musikrichtung, in der nicht nur Virtuosität sehr wichtig ist, sondern auch ihre Demonstration bei Livekonzerten. Die Fans wollen wissen, ob es die Bands auch in Echtzeit, vor Publikum bringen. Generell ist die Kulturförderung im Norden Europas stark, auch was die Verfügbarkeit von Proberäumen betrifft. Und weil skandinavische Bands staatliche Unterstützung für Tourneen beantragen können, sind sie international präsenter als Bands aus Ländern, in denen das nicht üblich oder möglich ist. Ein klarer Wettbewerbsvorteil also. Es ist schon ironisch: Ausgerechnet die gute alte Sozialdemokratie beschert mit ihren großzügigen Sozialstaaten den bislang extremsten und dunkelsten, an den Rändern teils auch ideologisch radikalen Spielarten der Popmusik einen globalen Siegeszug!

Vor etlichen Jahren schon in der Ludwigsburger MHP Arena zu Gast: die „poppige“ Heavy-Metal-Band Amon Amarth. Foto: Werner Kuhnle

Genannt werden auch viele Kooperationen mit Opernhäusern und Museen – haben Sie Beispiele dafür?

Jörg Scheller: In den letzten Jahren gab es viele Ausstellungen, die Heavy Metal als neue nordische Soft Power bezeugten. 2023 etwa organisierten die nordischen Botschaften in Berlin unter dem heimeligen Titel „Der harte Norden – Heavy Metal aus den Nordischen Ländern“ eine Überblicksschau zu Extreme Metal. In der ukrainischen Hauptstadt Kiew fand 2018 die Themenausstellung „Idols. The Art of Heavy Metal“ statt. Organisiert wurde sie von der lokalen Kunstgalerie Triptych: Global Arts Workshop in Zusammenarbeit mit der Botschaft Norwegens. Und natürlich war nordischer Metal auch in der prominentesten Metal-Ausstellung der letzten Jahre vertreten: „Diabolus in Musica“ holte Metal in die heiligen Hallen der französischen Hochkultur, direkt in die Pariser Philharmonie. Dort konnte man unter anderem Artefakte wie das Trinkhorn von Johan Hegg, des Sängers von Amon Amarth, bewundern. In Skandinavien selbst sind Metal-Ausstellungen an der Tagesordnung, ich nenne hier nur „Total Metal“ im Kulturhuset Stockholm im vergangenen Jahr.

„Vom Untergrundphänomen zum nationalen Kulturgut“, heißt es – trifft dies zu?

Jochen Neuffer: Ich denke ja, obwohl es nichts spezifisch Skandinavisches ist. Schaut man sich an, was für ein Karneval jedes Jahr auf dem Wacken-Festival stattfindet oder was diverse Reiseveranstalter an Metal-Kreuzfahrten in ihren Katalogen anbieten, so kann man zumindest im liberalen Westen nur noch schwer von einem Untergrundphänomen sprechen. Eher ist aus Metal ein Lagerfeuer geworden, um das sich Menschen ungeachtet ihres Geschlechts, Alters, sozialen Status oder sonstiger Attribute versammeln, um ein bisschen Spaß zu haben und sich aufzuwärmen – gerade auf Kreuzfahrtschiffen vorzugsweise ohne Bezug zur realen Außenwelt mit ihren ständigen Umbrüchen. Dass Metal in Skandinavien beziehungsweise Finnland noch mehr zum Kulturkanon gehört als bei uns, liegt nicht nur an diesen Ländern selbst, sondern auch an einer gewissen deutschen Behäbigkeit und Mutlosigkeit. Man muss sich ja nur mal den ESC-Beitrag von neulich anschauen…

Welche fünf skandinavischen Metal-Bands sollte man denn kennen? Und welche sind Ihre persönlichen Favoriten?

Jörg Scheller: Meine Favoriten sind Kevelertak aus Norwegen. Sie kombinieren die körperliche, lebensbejahende Energie des Rock ‘n’ Roll mit der Morbidität des Black Metal und einer Prise Punk. Ihre Songs haben etwas Euphorisches, Ekstatisches, Hymnisches und zugleich etwas Abgründiges, Melancholisches, Elegisches. Eine der am meisten unterschätzten Death- und Thrash-Metal-Bands sind die Schweden von The Crown. Und legendär sind Bathory, die schwedischen Wegbereiter des Viking Metal – ihr Song „Dies Irae“ aus dem Jahr 1988 verursacht bei mir immer noch Gänsehaut! Was nun die „Top 5“ betrifft – schwierig, bei der schieren Masse an Bands. Aber ich probier’s mal: Wer es eher poppig mag, ist mit Amon Amarth gut bedient. Interessenten an einer härteren Version des Progressive Rock kommen bei Opeth auf ihre Kosten. Freunde des Düsteren sind bei den Black-Metal-Veteranen Immortal gut aufgehoben, Freunde des Exzentrischen bei den Metal-Pionieren Mercyful Fate, die schon seit 1981 schocken und rocken. Und wem der Sinn nach dem Besten aus Extreme Metal und Experimenten zwischen Krautrock und Folk steht, sollte unbedingt in die Alben von Enslaved reinhören.

Was darf man eigentlich unter Viking Metal verstehen, das als Subgenre auf Wikipedia erwähnt wird?

J ochen Neuffer: Viking Metal ist eine Spielart des Metal, das hauptsächlich Sujets der nordischen Sagenwelt und der Wikinger bedient. Letztere sind ja vermeintlich bekannt dafür, nicht gerade zimperlich mit allen und allem umgegangen zu sein, das ihnen in die Quere kam. Nimmt man dann noch die nordische Mythologie mit dem Donnergott Thor dazu, dann ergibt sich doch ein recht fruchtbarer Mix und jede Menge Potenzial für Erzählungen, wo zum Beispiel während schwerer Gewitterstürme, knietief im Schlamm stehend, mit allerlei Schwertern, Schilden und anderem mittelalterlichen Gerät aus Holz und Eisen hantiert wird. Die Musik ist dabei im Vergleich zu anderen Subgenres des Metal eher pathetisch – gerne auch mit opernhaftem Gesang.

Sie sind ja wohl schon länger mit ihrem Bandprojekt Malmzeit unterwegs: Wann kam es wo (Stuttgart?) zur Gründung, aus welchem Anlass? Wer hat diesen Namen erfunden, der was bedeuten soll?

Jörg Scheller: Wie wir auf den Namen gekommen sind, haben wir vergessen – Sie müssen entschuldigen, das Alter! Wir können also nur mutmaßen: „Malmzeit“ klingt irgendwie martialisch, ist also Metal-kompatibel, bezeichnet aber auch eine geologische Epoche, in der ein warmes, feuchtes Klima herrschte und der CO2-Gehalt in der Atmosphäre sehr hoch war. Das passt gut zur heutigen Klimakrise, die ist ja nah dran am Death Metal. Zudem besteht die Schwäbische Alb aus Malm-Gestein. Aber wie gesagt, wir wissen beim besten Willen nicht mehr, wie wir darauf kamen. Woran wir uns aber erinnern, ist, dass uns die Idee für ein unkompliziertes Metal-Duo 2003 bei einem Gläschen Apfelschorle im Kulturzentrum Merlin in Stuttgart kam. Über die genaueren Umstände, und warum wir ausschließlich über das Wetter singen, informieren wir in epischer Breite in unserer Bandbiografie „MAKE METAL SMALL AGAIN“, die 2023 im altehrwürdigen Stuttgarter Verlag Kohlhammer erschienen ist.

Wenn Sie als Schwermetaller, als „der stählerne Professor“ (Metal Hammer) in Fellbach auf der Bühne stehen, könnte man als Zuhörer Lederjacken, quietschende Gitarren, Monstersounds, treibende Beats erwarten. Das scheint aber gar nicht der Fall zu sein. Es ist sogar von einem „kammermusikalischen Rahmen“ die Rede, zudem im Jazzkeller der Musikschule Fellbach. Wie passt das alles zusammen?

Jörg Scheller: Tatsächlich ist es unser Bestreben, Heavy Metal mit der Schubert-Ära zu versöhnen. Das ist nur konsequent, denn im Gegensatz zu Punk, der auf die Straße geht und das verhasste System niederbrennt, ist Metal in weiten Teilen eine Musik der Innenräume und der Innerlichkeit. Fantastisches, Mystisches, Mythisches, Emotionales, Historisches – das meiste im Metal handelt von indirekten Erfahrungen, vermittelt durch Medien aller Art. Vor allem der traditionelle, noch nicht von Punk infiltrierte Metal ist in weiten Teilen Kopfkino. Diesen häuslich-bildungsbürgerlichen Zug des Metal radikalisieren wir, indem wir nicht nur sitzend und anständig gekleidet konzertieren, sondern auch, wie in der Klassik üblich, umfängliche Werkeinführungen geben. Bei unseren Songs, die schon mal von Klimatheorien des 18. Jahrhunderts handeln können, bietet sich das natürlich an. Wenn wir in Plauderlaune sind und das Publikum mitmacht, dauert so ein Gastspiel schon mal dreieinhalb Stunden. Was die von Ihnen erwähnten „Monstersounds“ betrifft – na ja, davon liefern doch Typen wie Trump schon genug. Wir sind die Stimme von Anstand, Empathie, Vernunft, aber natürlich mit Verzerrer!

Freunde des Exzentrischen kommen bei den Metal-Pionieren Mercyful Fate auf ihre Kosten. Foto: Archiv

Sie bezeichnen Malmzeit auch als „Heavy-Metal-Lieferservice“ – klingt ein wenig nach Pizzadienst, nach Songs auf Bestellung.

Jochen Neuffer: In der Tat. Unsere Idee von Anfang an war, unsere Band als Dienstleistung zu verstehen und sie möglichst skalierbar zu konzipieren. Das bedeutet, dass wir zum einen ohne Probleme sowohl in privaten Räumlichkeiten als auch in amtlichen Konzert-Locations auftreten können. Und zum anderen, dass wir selbst logistisch fast keinen Aufwand haben. Uns reichen jeweils zwei Gepäckstücke, um umweltfreundlich mit der Eisenbahn zu unseren Konzerten anzureisen. Herkömmliche Bands rollen typischerweise mit mehreren Fahrzeugen an, die organisiert, geparkt und betankt werden müssen. Die sehr frühe und wegweisende Entscheidung, keinen Schlagzeuger in die Band aufzunehmen, erwies sich somit als goldrichtig. Die Analogie zu Lieferdiensten drängte sich hier natürlich auf, wobei man ehrlicherweise sagen muss, dass wir schon etwas mehr Vorlaufzeit benötigen als eine Pizza.

Mit Ohrensausen oder echtem Tinnitus muss niemand den Heimweg von der Musikschule Fellbach aus antreten?

Jochen Neuffer: Wie gesagt, wir bieten eine Dienstleistung an. Und um ein zufriedenstellendes Nutzererlebnis zu bieten, arbeiten wir streng kundenorientiert. Wir können leise, bis hin zu unplugged. Oder aber so laut, dass Beschwerden oder gar ein Besuch der Polizei drohen. Außerdem wollen wir zeigen, dass Musik und große Lautstärke nicht automatisch zusammengehören, wie es das weit verbreitete Klischee behauptet. Haben wir etwa während der Corona-Pandemie im Homeoffice ständig die Polizei da gehabt, weil sich die Nachbarn über zu laute Musik beschwerten? Natürlich nicht!

Gibt’s wenigstens ein zünftiges Bier für die Protagonisten auf der Bühne?

Jochen Neuffer: Ein klares Nein. Auch wiederum ein Klischee. Bei Metal denken ja viele an speckige Jeans, Lederjacken und Bierdosen. Warum scheinen eigentlich Klischee-Metalfans immer nur Bier aus Dosen zu trinken? Aber auch in Flaschen kommt uns das Bier nicht auf die Bühne – wir trinken einzig Tee, bevorzugt aus Porzellantässchen und in Bio-Qualität. Auch für so etwas ist Platz im Metal. Mit seinen mannigfaltigen Spielarten ist Metal ja mindestens so breit und divers wie Jazz. Demzufolge gibt es auch diverse Szenen. Wir halten es eher mit dem Typus Metaller, der nachmittags nach der Schule in seinem Zimmer Gitarre übt, weil er ehrgeizig ist und gerne schnell und präzise spielen möchte. Dieser trinkt eher Tee und isst vielleicht mal einen Keks dazu. Das mit dem Ehrgeiz jedoch, nun ja. Und mit den Keksen haben wir es auch nicht so. Bleibt also der Tee.

Sie wollen, so heißt es, zudem in ihren Dialogparts von einer Heavy-Metal-Strickmeisterschaft in Finnland berichten – Rätsel über Rätsel.  

Jörg Scheller: Der hohe Stellenwert von Metal in Finnland zeigte sich in den zwischen 2019 und 2022 ausgetragenen „Heavy Metal Knitting Championships“. Seitdem scheint das Spektakel jedoch versandet zu sein, vielleicht sind die Metalheads ja zum ungleich härteren Häkeln übergegangen. Für die Erstausgabe mussten Teilnehmer auf alle Fälle einminütige Videos einreichen, die sie beim Stricken zum Lied „Fight or Die“ der Band Maniac Abductor zeigten. Beim Live-Finale in der Stadt Joensuu waren diverse bizarre Kostüme zu sehen, und Teilnehmer strickten sogar mit Schlagzeugstöcken. Der Sieg ging dann an die japanische Truppe „Giga Body Metal“, die mit Sumoringern und einem meditativ strickenden Mann im Kimono auftrat. Was zunächst absurd klingt, ist es nicht – beim Stricken wie im Heavy Metal geht es unter anderem um Fingerfertigkeit, redliches Handwerk, Konzentration. Nicht zuletzt kommen beim Stricken stählerne Nadeln mit potenziellem Waffencharakter zum Einsatz!

Hilft Bodybuilding bei Heavy Metal – immerhin haben Sie über Arnold Schwarzenegger promoviert?

Jörg Scheller: Zumindest ist es kein Hindernis. Und was eine Ästhetik der Überwältigung betrifft, sind Bodybuilding und Metal Brüder im Fleische. Doch ich interessiere mich gerade eher für die Verbindungen zwischen Heavy Metal und Sport – Bodybuilding ist ja streng genommen kein Sport, sondern Kunst am eigenen Körper. Ich nenne es auch Selbstbildhauerei. Metal wiederum ist eine sehr sportliche Musik, die hohe Körperkompetenz erfordert. Soeben habe ich ein neues Buch fertiggestellt, das Ende dieses Jahres im Kohlhammer Verlag erscheinen wird. Es trägt den Titel „Iron Man. Heavy Metal und Sport“. Darin erläutere ich, was Heavy Metal und Sport gemeinsam haben – unsere kulturellen Klischees betonen ja vor allem die Unterschiede: Hier der anämische, unsportliche, von Weltschmerz geplagte Metalhead als Outsider, dort der vitale, agile Sportlertyp als Insider. In Wahrheit verbindet Metal und Sport vieles, etwa den hohen Stellenwert des Übens und Trainierens, der Technik und der Körperlichkeit, aber auch den Einsatz bestimmter Fähigkeiten und Fertigkeiten in Echtzeit.

Eingespieltes Duo

Kunsthistoriker
Der 1979 in Stuttgart geborene Jörg Scheller ist in Korntal-Münchingen aufgewachsen. Er hat 2011 mit einer geisteswissenschaftlichen Studie über Arnold Schwarzenegger promoviert. Scheller ist Professor für Kunstgeschichte an der Zürcher Hochschule der Künste. Er ist zudem Kolumnist, so auch für die Stuttgarter Zeitung.

Klangforscher
Jochen Neuffer lebt und arbeitet als Ingenieur in der schwäbischen Automobilbranche in Stuttgart. Er ist in einer Vielzahl musikalischer Projekte aktiv, unter anderem spielt er Gitarre in der Alternative-Band Cristo Crouch und widmet sich der Klangforschung mit dem Projekt FruitOfTheLoop