Gleich zwei Vernissagen an diesem Freitag in Fellbach – im Kunst-Werk sowie im Gewölbekeller des Kunstvereins, dort unter dem Titel „Welt hinter den Dingen“.
Kunstinteressierte Menschen in Fellbach, die gerne alle aktuell angebotenen Präsentationen und Vernissagen mitnehmen möchten, müssen an diesem Freitagabend einmal mehr flink unterwegs sein. Finden doch nahezu gleichzeitig an gleich zwei Lokalitäten interessante Ausstellungseröffnungen statt.
Mit der Überschrift „Welt hinter den Dingen“ versehen ist die Ausstellung der beiden Künstlerinnen Mildrid Weigend und Susanne Will-Khayar im Kellergewölbe des Kunstvereins Fellbach in der Cannstatter Straße 9. Beide haben laut Ankündigung „ein Faible für Geschichten zwischen den Schichten“. Ihre Werke offenbaren demnach oft erst auf den zweiten Blick ihr ganzes Spektrum an Skurrilität – inklusive „der Freude am fantastischen Augenzwinkern“.
Idee kam „beim Teetrinken“
Zur Vernissage, die um 19.30 Uhr beginnt, gibt es ein Einführungsgespräch mit den Künstlerinnen, die musikalische Begleitung besorgt Benjamin Henle an der Handpan. Weitere Öffnungszeiten an den Wochenenden 28./29. März sowie 4./5. April jeweils von 14 bis 18 Uhr.
Bereits eine halbe Stunde davor, an diesem Freitag, 27. März, um 19 Uhr, öffnet die Ausstellung „Mal was anderes“ in der Galerie des Vereins Kunst-Werk in der Schorndorfer Straße 33 in Fellbach. Es handelt sich um eine „beim Teetrinken“ entwickelte Gemeinschaftsausstellung der drei Kunstschaffenden Jenny Drechsler, Dieter Brenner und Karin Brenner.
Die Malerin Jenny Drechsler (Ölmalerei) lernte die Neurografische Malerei kennen und lieben. Und sie entwickelte daraus ihre eigene Spielart. Dieter Brenner war schon seit seiner Kindheit fasziniert vom Maskenbau. Die Arbeit mit Form, den unterschiedlichsten Materialien, Licht, Struktur und Farbgebung gibt ihm die Möglichkeit, die Bilder der Fantasie ins Dreidimensionale umzusetzen.
Seit fast 50 Jahren ist die Fotografie treue Begleiterin von Karin Brenner. Bei ihren Wanderungen durch Natur und Umwelt entdeckt sie mit ihrem besonderen Blick Formen, Körper, Gesichter, die den meisten anderen verborgen bleiben, und überträgt sie ohne weitere Bearbeitung auf Leinwand.
Wanderungen durch Natur und Umwelt
Für die musikalische Untermalung der Vernissage sorgen Clara Schneider (Mezzosopran) und Raimundo Luco (klassische Gitarre), beides Absolventen der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.
Die Ausstellung im Kunst-Werk Fellbach ist bis zum 12. April zu sehen. Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 14 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung.