Helmut Wolf bei Fingerübungen zu Hause am Klavier. Foto: Eva Funke

Im Gemeindehaus der Erlöserkirche erwartet die Besucher der nächsten Sonntagsmusik ein Bernstein-Abend. Es ist das vorletzte Wortkonzert von Helmut Wolf.

S-Nord - Eine Ära im Stuttgarter Norden klingt ganz allmählich aus. Im Gemeindehaus der Erlöserkirche steht am Sonntag, 3. Februar, die vorletzte Sonntagsmusik auf dem Programm. Unter dem Titel „Leonhard Bernstein – Ein Porträt“ wird nachträglich zum 100. Geburtstag an den Komponisten, Dirigenten und Pianisten erinnert.

Beleuchtet werden die Genres, in denen der Allrounder zu Hause war

Und – ganz typisch für Helmut Wolf, den „Macher“ der Wortkonzert-Reihe: Zu hören sind neben einigen bekannten Melodien vor allem Lieder und Klavierstücke Bernsteins, die kaum bekannt sind. „Sie beleuchten aber die verschiedenen Genres in den der Allrounder zu Hause war“, sagt der ehemalige Professor an der Musikhochschule Stuttgart. Und selbstverständlich übernimmt Wolf wieder die Moderation an diesem Abend. So typisch für den 79-Jährigen ist die Auswahl der Stücke, weil er in seiner Sonntagsmusik Wert darauf legt, Überraschendes und in Vergessenheit Geratenes auszugraben und sein Publikum so mit Neuem bekannt zu machen. Zunächst wollte Wolf den Abend unter das Motto „I hate music“ (ich hasse Musik) stellen. So lautet ein Liederzyklus Bernsteins für Kinder. Das war ihm dann aber doch etwas zu „flockig“.

Den Abend musikalisch gestalten Natalie Karl (Sopran), Matthias Klink (Tenor) und Frédéric Sommer (Klavier). Alle drei waren Studenten Wolfs an der Stuttgarter Musikhochschule.

Beginn der Sonntagsmusik, 3. Februar, Gemeindehaus der Erlöserkirche, Birkenwaldstraße 24, ist um 18 Uhr. Eintritt frei.

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